Heimspiel gegen den punktgleichen TV Schierling
SV Etzenricht kann locker aufspielen

Zum letzten Heimspiel in dieser Landesliga-Saison empfängt der SV Etzenricht am Samstag den punktgleichen TV Schierling. Andreas Schimmerer (rechts), der in der letzten Heimpartie gegen den SV Hutthurm fehlte, ist diesmal wieder dabei. Bild: hfz
Etzenricht. Zum Saisonfinale vor eigenem Publikum erwartet der SV Etzenricht am Samstag, 16. Mai, um 16 Uhr den TV Schierling. Die Punktgleichheit (jeweils 40) bildet nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Clubs, die trotz Niederlagen seit dem vergangenen Wochenende den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte in der Tasche haben.

Beide Teams haben sich im Verlauf des zweiten Durchgangs den Verbleib gesichert. Der TV belegt in der Rückrunden-Tabelle Platz zehn, der SVE den achten Rang. Daher fiel es SV-Trainer Michael Rösch zuletzt leicht, hinter die deftige Packung beim FC Tegernheim einen Haken zu setzen und stattdessen die Gesamtleistung seiner Mannschaft in der Vordergrund zu rücken. Gleiches galt für Schierlings Spielertrainer Christian Brandl, er ist mit 22 Toren der mit Abstand treffsicherste Schütze im Team, nach dem 0:1 auf eigener Anlage gegen den um den Meistertitel mitspielenden ASV Neumarkt.

Die Paarung SV Etzenricht gegen TV Schierling steht zum sechsten Mal auf dem Programm. In der Serie 2009/10 und im Spieljahr 2013/14 trennten sich beide Teams ausnahmslos unentschieden. In der Vorrunde des laufenden Wettbewerbs gab es erstmals einen Sieg, der Sportverein gewann in Schierling mit 3:1. "Wir möchten uns mit einer ordentlichen Leistung bei unseren Fans für die nächste und dann inzwischen zehnte Landesliga-Saison empfehlen", wünscht sich Rösch.

Er sieht aber sein Team angesichts der Aufstellungsprobleme nicht unbedingt in der Favoritenrolle. Allerdings kann er jetzt den Druck von der Mannschaft nehmen, die sich in den letzten Wochen den Ligaverbleib erkämpft hat. "In Anbetracht dessen, dass wir nur mit 13 oder 14 Spielern aus der Winterpause gekommen sind, haben wir viel erreicht", erhält der Coach Rückendeckung und Lob von Abteilungsleiter Manfred Herrmann. Fraglich ist der Einsatz von Klaus und Stephan Herrmann. Johannes Pötzl befindet sich im Aufbautraining und Thomas Schärtl fehlt sicherlich noch Monate.
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