Heimspiel gegen Klardorf die leichteste Aufgabe für Team aus dem Führungsquartett der ...
Kann sich SpVgg Schönseer Land absetzen?

Wernberg. (lfj) Am Sonntag hat vom Führungsquartett der Kreisklasse West nur die SpVgg Schönseer Land mit dem Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten und unberechenbaren TSV Klardorf (12./23) eine vermeintlich leichte Aufgabe. Der SV Kemnath (2./44) dagegen steht beim SC Kleinwinklarn (4./38) vor einer echten Bewährungsprobe. Ebenso der SC Ettmannsdorf II (3./40 - die drei Punkte gegen den nicht angetretenen SC Teublitz eingerechnet), der bei der erfolgreichsten Mannschaft der letzten Wochen, dem TSV Trausnitz (6./31), Gefahr läuft, die Aufstiegschancen zu verspielen.

TSV Trausnitz       So. 15.00       SC Ettmannsdorf II
TSV-Spielertrainer Lang war beim verdienten Sieg in Stulln besonders über die spielerisch ansprechende Leistung seiner Truppe erfreut. Damit konnte sich der TSV weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen, erwartet aber jetzt das wohl spielstärkste Team der Liga, gegen das es in der Hinrunde ein 0:9-Debakel gab. Es fehlen Zimmerer, Schmid, hinter dem Einsatz von Richthammer steht ein Fragezeichen. Nach den Unentschieden am Freitag beim Spitzenreiter zählt für die Gäste nur ein Sieg. Aber in Trausnitz erwartet SC-Trainer Bastian Hierl eine sehr schwere Aufgabe, die auf keinen Fall am Kantersieg der Hinrunde gemessen werden darf. Zudem hat die SCE-Reserve eine Doppelbelastung und Personalprobleme.

SpVgg Bruck       So. 15.00       TSV Stulln
Für die Brucker ist im Heimspiel gegen Stulln nur ein Sieg interessant. Deshalb fordert Trainer Mario Eckl eine ähnliche Leistung wie zuletzt bei der Eintracht . Nach der Freitag-Niederlage im Derby will der TSV Stulln aus Bruck, möglichst die drei Punkte entführen, um einen großen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. "Die Platzherren haben den größeren Druck", weiß TSV-Trainer Georg Winkler, der bei seinem Team auf mehr Entschlossenheit hofft.

SC Weinberg       So. 15.00       FTE Schwandorf
"Die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem überzeugenden Sieg in Klardorf prächtig", freut sich Weinbergs Trainer Richard Wagner nun auf das Stadtderby. Er hofft, dass sein Team es schafft, nicht zu viele Emotionen ins Match zu bringen. Da D. Pitruski wieder zur Mannschaft stößt, hat der SC keine größeren Personalsorgen. Nach der Heimniederlage gegen Bruck steht die Eintracht auf dem Weinberg unter Siegzwang. Schmerzhaft ist der Platzverweis für U. Eraslan, zudem fehlen drei weitere Stammspieler. Dennoch versucht der Gast, das Weinberger Angriffsspiel nicht in Schwung kommen lassen. Das fordert Trainer Rupert Frimberger, der nach der Saison sein fußballerisches Engagement beenden will.

Schönseer Land       So. 15.00       TSV Klardorf
Auch nach dem schweren Freitag-Spiel darf sich die Heimelf keine Schwächephase erlauben und muss eine hochkonzentrierte Leistung abrufen, um den Vorrundensieg zu wiederholen. "Auch den TSV Klardorf dürfen wir gerade wegen seiner prekären Tabellensituation nicht unterschätzen", warnt SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge. Keineswegs leichter als zuletzt das Match gegen Weinberg schätzt man die Partie beim Gast ein. Aber der TSV braucht dringend Punkte und hofft ein wenig darauf, dass der favorisierte Gastgeber am Freitag Kräfte gelassen hat.

SC Kleinwinklarn       So. 15.00       SV Kemnath/B.
"Der Sieg in Ettmannsdorf war der Verdienst einer sehr guten Mannschaftsleistung", freut sich Kleinwinklarns Spielertrainer Markus Rüdiger. Genau da will der Sportclub am Sonntag gegen den Spitzenreiter anknüpfen, um gegen den Favoriten mindestens einen Punkt zu behaupten. Nur noch schwere Brocken vor der Brust haben die Gäste vom Buchberg, dessen zum Saisonende scheidender Trainer Gerry Lösch sich nach dreijähriger Arbeit mit dem Wiederaufstieg verabschieden möchte. Gegen Kleinwinklarn gab es immer enge Spiele und so wird wohl auch diesmal nicht einfach, einen Punkt mitzunehmen. Bis auf J. Gebert sind alle Mann an Bord.

TV Nabburg       So. 15.00       SV Altenschwand
Nach dem Derbysieg gegen Stulln am Freitag kann der TV befreit in dieses Match gehen. Das heißt aber nicht, dass die Nabburger das Spiel nicht gewinnen wollen, sondern viel mehr auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt ausräumen wollen. "Die gute kämpferische Leistung wurde zuletzt nicht belohnt, weil die Präzision vor dem gegnerischen Tor fehlte", ärgert sich Altenschwands Coach Hubert Scheinost. Es fehlt zusätzlich Haftmann, Brenner ist fraglich.

SC Teublitz       So. 15.00       SV Fischbach
Auch gegen Fischbach wird es erneut mit einer Rumpftruppe äußerst schwer, etwas zu holen", scheint Oliver Birk, seit der Winterpause Trainer in Teublitz, aufgrund der Personalprobleme bereits zu resignieren. Für den zum Saisonende scheidenden Coach und Fischbacher Urgestein gilt es, sich mit Anstand aus der Kreisklasse zu verabschieden. "Die Leistung beim verdienten Sieg gegen Nabburg war bis auf wenige Ausnahmen in Ordnung", befand Fischbachs Coach Robert Schafbauer, der das Match beim Schlusslicht für das schwierigste der letzten vier Partien hält, weil jeder einen Sieg erwartet.
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