Heimstarke Nibelungen

Die Kegler des SCK Gut Holz SpVgg Weiden müssen sich am Samstag in Richtung Südhessen auf den Weg machen. Um 14.30 Uhr haben die Weidener bei der nach Pluspunkten gleichauf liegenden Bundesligareserve des SKC Nibelungen Lorsch anzutreten.

Weiden. (otr) Neben Rot-Weiß Hirschau ist nur noch der SKC Nibelungen Lorsch II in der laufenden Zweitligasaison auf eigener Bahn ohne Punktverlust. Die bisher ausgetragenen zwei Heimspiele gegen Schweinfurt und Partenstein/Rechtenbach wurden beide problemlos gewonnen. Damit wird schnell klar, dass auf die Gäste aus der Oberpfalz ein durchaus ernst zu nehmender Gegner wartet.

Die Lorscher Bundesligareserve wurde vor zwei Jahren ein Opfer der Ligenreform im DKBC und musste als Tabellenachter in die Hessenliga absteigen, wobei aber postwendend der Wiederaufstieg gelang. In der laufenden Saison belegen die Nibelungen nach fünf ausgetragenen Spielen mit 6:4-Punkten den sechsten Tabellenplatz. Sie liegen also einen Platz vor den Gästen aus Weiden, die bei einem Spiel mehr ebenfalls sechs Pluspunkte auf dem Konto haben. Wer diese Partie gewinnt, wird den Kontakt zur Spitzengruppe der Tabelle herstellen können. Der Verlierer hat den Anschluss nach oben zunächst verloren.

Wie eine Theaterkulisse

Man darf gespannt sein, wie die Gäste mit den Bahnen im Kegelcenter von Lorsch zurecht kommen werden. Die Bahnen lassen durchaus Spitzenergebnisse zu, dürften aber für Gästeteams angesichts der optischen Gestaltung durchaus gewöhnungsbedürftig sein. Die Kegelbahnen erinnern in der optischen Ausgestaltung eher einer Theaterkulisse für das Nibelungenlied als einer Sportstätte. Andererseits zeigte die Formkurve der Weidener in den letzten Wochen steil nach oben, so dass man sich von ein paar Bildern an den Wänden nicht wirklich beeindrucken lassen wird.

Die zuletzt im Pokal gegen Bamberg II so erfolgreiche Mannschaft wird umgekrempelt. Thomas Schmidt geht wieder für das Landesligateam auf Punktejagd. Für Schmidt kehrt Manfred Ziegler ins Team zurück und komplettiert mit Stefan Schmucker, Michael Gesierich, Stefan Heitzer, Markus Schanderl, Thomas Immer und Gert Erben das. Sie treffen auf einen Gastgeber, der eine seit Jahren gewachsene Einheit darstellt. Mit Jochen Steinhauer, Ralph Müller, Holger Walter und Michael Straub haben die Nibelungen gleich vier Spieler unter den "Top-15" der zweiten Bundesliga. Das Spiel ist die Auftaktbegegnung von drei Auswärtsspielen in Folge im November. Die Weidener müssen zu Rot-Weiß Hirschau und dann zum ESV Schweinfurt. Erst am 28. November hat man gegen die TSG Kaiserslautern das einzige Heimspiel im November.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.