Heinfling bleibt Kreisbrandrat

Glückwunsch zur Wiederwahl: Landrat Thomas Ebeling (links) gratulierte dem im Amt bestätigten Kreisbrandrat Robert Heinfling.

Es war die kürzeste Brandrats-Wahl seit Bestehen des Landkreises. Sie dauerte nur 50 Minuten und brachte einen Vertrauensbeweis für den Amtsinhaber Robert Heinfling. Er bekam 117 von 132 abgegebenen Stimmen.

Schwandorf. (hou) Robert Heinfling leistet seit über vier Jahrzehnten Feuerwehrdienst, er hat in dieser Zeit eine Vielzahl von Bewährungsproben bestanden. Am Sonntag gab es eine weitere: Der 59-Jährige musste die Hürde zur Wiederwahl im Amt des Schwandorfer Kreisbrandrates nehmen und meisterte sie bravourös.

Nur ein Name

Die Brandrats-Wahl ist strengen Regularien unterworfen. 160 Kommandanten der Ortsfeuerwehren und zwei Leiter von Werksfeuerwehren mussten nach Schwandorf in den Sitzungssaal des Landratsamtes eingeladen werden. 132 kamen und hörten Begrüßungsworte von Landrat Thomas Ebeling. Dabei ließ Ebeling anklingen, dass es nur einen Bewerber gebe und fragte: "Sind noch weitere da?" Keiner meldete sich, niemand ergriff das Wort. Damit stand nur Heinflings Name zur Debatte. Diskussionen darüber aber gab es nicht.

Robert Heinfling fasste seine Vorstellungsrede in wenige Sätze und zog nach nun fast sechsjähriger Amtszeit kurze Bilanz: "Wir haben auf vielen Baustellen gemeinsam zusammengearbeitet. Etliche sind abgeschlossen, manche noch offen." Anschließend wurde gewählt und unter der Leitung des Regierungsrats Andreas Bäuml ausgezählt. Das dauerte eine Viertelstunde. Dann stand das Ergebnis fest.

Alarmierung verfeinern

Der amtierende Kreisbrandrat durfte sich über einen imponierenden Vertrauensbeweis freuen. Von den 132 abgegebenen Stimmen entfielen 117 auf ihn. Das machte Heinfling, der im Mai 2016 seinen 60. Geburtstag feiert, Mut zu einer weiteren Wahlperiode. In seinem Schlusswort zeigte sich der Brandrat optimistisch und sprach von wichtigen Aufgaben, die nun bevorstehen. Zum Beispiel die Umstellung auf den digitalen Funk. Seit Jahren in der Vorbereitung und Planung, gehe man nun in die Praxis-Phase. Zusammenarbeit erbat sich Robert Heinfling auch "bei der Verfeinerung unserer Alarmierungen über die Integrierte Leitstelle in Amberg." Mit 18 Jahren in Taxöldern zur Feuerwehr gegangen, wurde Heinfling 1992 zum Kommandanten der Feuerwehr Schwandorf gewählt, war ab dann Stadtbrandinspektor und wurde vor knapp sechs Jahren Nachfolger des damaligen Kreisbrandrates Siegfried Hammerer (Schönsee). Vor Hammerer hatten Franz Eckl (Neunburg vorm Wald) und Toni Gietl (Nabburg) das Führungsamt inne.
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