Heinz Schuberths Bilderreise auf den Jakobswegen - Spenden für Hilfsprojekt
Schritte auf dem Sehnsuchtsweg

Schwarzenfeld. (cv) "Fünf Millionen Schritte auf dem Weg der Sehnsucht" - so beschreibt Heinz Schuberth seine Pilgerschaft auf den Jakobswegen. Darüber ist eine reizvolle Bilderreise entstanden, auf die der Österreicher die Rotarier der Oberpfälzer Clubs mitnahm. Das freute vor allem Abt Georg, den Leiter des Stiftes Melk, der in Rumänien ein Heim für Waisenkinder aufgebaut hat, war doch der Vortrag mit einer Spendenaktion verbunden.

Abt Georg Wilfinger hat sich einem Hilfsprojekt verschrieben: dem Sozialzentrum Saniob in Rumänien, das Straßenkindern und Sozialwaisen eine Heimat gibt. Der Abt wird seit Jahren vom Rotary Club Melk und dem Patenclub Oberpfälzer Wald unterstützt. "Assistant Governor" Marion Lersch, Mitglied im RC Oberpfälzer Wald/Oberviechtach, war es gelungen, die Clubs in der Oberpfalz für eine Vortragsabend zu gewinnen.

Versprechen eingelöst

Der Abt hat auch Heinz Schuberth an seiner Seite: Der Baustoffhändler stieg nach 45 Jahren konsequent aus dem Beruf aus und löste ein Versprechen ein, das er als 17-Jähriger gegeben hatte: Wenn sich seine Lebensziele positiv gestalten, werde er nach Rom pilgern.

Dabei blieb es nicht: In einem Vortrag im Hotel "Schloss Schwarzenfeld" schilderte er den 90 Zuhörern seine Eindrücke auf drei Jakobswegen: dem bekannten Camino Francés (44 Tage, 760 Kilometer), dem nicht so gut erschlossenen Camino del Norte (49 Tage, 876 Kilometer) und der Via de la Plata (57 Tage, 1236 Kilometer). Auf mehreren Etappen begleitete Schuberth dessen Ehefrau Elfie. Schuberth tauchte mit den Rotariern in eine Fülle an Erlebten ein: in Aha-Erlebnisse, mühevolle Etappen, Strecken der Einsamkeit und neuer Freundschaften, in reizvolle Landschaften und Kulturschätze. Schuberth ist ein sensibler Fotograf, der Details ebenso einfängt wie Charakteristisches, den Alltag in Dörfern, pulsierende Städte, den Glanz vergangener Epochen.

Jeder Weg hat seine Reize, doch alle stehen für "Entschleunigung, Loslassen, neue Ziele entdecken". Ein Nah-Ziel Schuberths wurde schon beim Vortrag in Schwarzenfeld erreicht: Spenden für Saniob.
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