Heiße Partie

"Die Euphorie und den Lauf nutzen" - das möchte Burglengenfelds Trainer Matthias Bösl. Aber am Sonntag geht es gegen einen Gegner, der als letztes einen Aufstiegsaspiranten geschlagen hat.

Burglengenfeld. (bsb) Am Sonntag, 30. August, 16 Uhr, kommt mit der SV Alemannia Haibach eine Mannschaft zum ASV Burglengenfeld, die am vergangenen Spieltag dem Aufstiegsaspiranten SV Seligenporten eine 0:1-Niederlage zugefügt hat. Wie der ASV hat auch die SV Alemannia aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte erzielt - und das gegen Mannschaften, die am Ende voraussichtlich in den vorderen Tabellenrängen zu finden sein werden. "Insofern erwarte ich ein eng umkämpftes, intensives Bayernliga-Spiel", so Bösl. Ein besonderes Augenmerk möchte der Trainer auf den Mittelstürmer und Torjäger der Unterfranken, Christian Johannes Breunig, legen. Gleichzeitig plant der Trainer eine offensivere Ausrichtung als gegen die SpVgg SV Weiden. "Wir können einen Tick mehr riskieren, ohne den Defensivverbund zu schwächen", so Bösl.

Da kommt es dem Trainer sehr entgegen, dass derzeit nur wenige personelle Ausfälle zu beklagen sind. Weiterhin fallen Marc Seibert und Lukas Rothut verletzungsbedingt aus. Markus Rösch erlitt im Training eine leichte Blessur, sein Einsatz ist fraglich. Sehr wahrscheinlich wird Rudolf Pfaffenroth wieder in den Kader zurückkehren. Von Nico Scheibinger können sich die Zuschauer im Vorspiel der zweiten Mannschaft ein Bild machen.

Bösl möchte, dass seine Mannschaft gegen Haibach nicht so viele Torchancen wie gegen Weiden zulässt, "damit Marco Epifani seine bestechende Form nicht wieder zeigen muss", so Bösl ironisch. Epifani hatte gegen Weiden mehrmals den drohenden Rückstand mit tollen Reflexen verhindert. Ebenso fordert Bösl von seiner Mannschaft mehr Ruhe bei Druckphasen des Gegners. "Torsicherung steht da natürlich an erster Stelle. In Weiden gab es aber Situationen, in den man mit mehr Ruhe am Ball mehr Nadelstiche hätte setzen können", sagt der Trainer.

Andererseits habe der enorme läuferische Aufwand des ASV wieder an den Kräften gezehrt, so Bösl. Deshalb gelte es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um ein Polster für eine etwaige Schwächephase zu erhalten. "Das Feld ist noch sehr eng zusammen. Wir haben lediglich vier Punkte Vorsprung vor dem ersten Relegationsplatz. Der Abstiegskampf wird bis zum Schluss anhalten", prophezeit Bösl.
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