Hell und sicherer begehbar

Bei der Leichenhaussanierung wird auch auf das Umfeld geachtet. Neben dem Vorplatz werden auch Wege erneuert. Bild: Völkl

Wenn die Witterung mitspielt, soll die Leichenhaussanierung noch im November abgeschlossen werden. Der Bauausschuss beriet auch, wie das Umfeld und die Wege für die Besucher des Oberköblitzer Friedhofes fußgängerfreundlicher werden.

Wernberg-Köblitz. (cv) Im Zuge der Sanierung wäre es sinnvoll, statt einer zusätzlichen Außenbeleuchtung am Leichenhaus an zwei Stellen im Friedhof neue Pilzleuchten zu stellen und eine Bestehende zu versetzen, schlug Bauamtsleiter Stefan Ott vor. Hierdurch wird sowohl das Umfeld des Leichenhauses ausreichend ausgeleuchtet, als auch der öfter geäußerte Wunsch erfüllt, den bisher dunklen Weg vom Leichenhaus zur Kirche sicherer zu machen. Der Ausschuss stimmte den drei Pilzleuchten zu. Kosten: 6000 Euro.

Weg Richtung Norden

Mit Pfarrer, Ortsheimatpfleger und Kirchenverwaltung war bei einem Ortstermin der Umfang der Pflasterung besprochen worden. Die Kirchenverwaltung regte dabei an, außer dem Vorplatz auch den 20 Meter langen Weg vom Leichenhaus Richtung Norden mit zu pflastern und eine entsprechende Wasserführung vorzusehen, erläuterte Stefan Ott dem Gremium. Der Bauausschuss genehmigte die Kosten in Höhe von 6000 Euro. Ott erwähnte noch, dass im Umfeld der Kirche an der Ostseite der Kirche und am Sakristeizugang die Wegeoberfläche erneuert werden soll. Das liegt jedoch im Zuständigkeitsbereich der Kirchenverwaltung.

Zur Bemusterung des Leichenhauses lagen Dachziegel, Gläser und Leuchten auf dem Besprechungstisch: Das Dach wird sinterrot gedeckt, der Boden hellgrau, die Wände weiß gefliest. Die Fassade erhält wie der Kirchturm von St. Emmeram ein zartes Gelb. Im Umfeld des Leichenhauses ist keine Bepflanzung mehr vorgesehen. Marktrat Christian Liebl erkundigte sich nach den Kosten: Laut Verwaltung bewegt man sich noch im Haushaltsansatz. Er liegt bei 180 000 Euro.

"Schön langsam geht die Katastrophenbaustelle zu Ende", meinte Bürgermeister Georg Butz, als es um Auftragsvergaben für das Wasserwerk ging. Etliche Nachträge hatten für Ärger gesorgt (wir berichteten). Der Bauausschuss vergab den Auftrag für die Bepflanzung: Rein auf die Wasserkammern bezogen, wären 500 Quadratmeter zu begrünen. Weitere 500 Quadratmeter umfasst die Böschung an der Nord- und Ostseite. Die Markträte entschieden, es bei den Bodendeckern für die Wasserkammern zu belassen. Eine Bepflanzung zum Wald hin wurde nicht für erforderlich erachtet. Der Auftrag mit Anfangspflege ging für 5500 Euro an das Gartenbauunternehmen Willi Bittner. Es gab noch Nachträge: Die Wandputzarbeiten im Wasserwerk-Zwischenbau belaufen sich auf netto 4200 Euro. Ausgedehnt wird die erforderliche Feinreinigung von der neuen Filterhalle auf das gesamte Wasserwerk. Sie kostet 6500 Euro.

Terminplan weit überzogen

"Hoffentlich sind wir Weihnachten fertig", so Bürgermeister Butz über das Bauwerk, das laut Terminplan eigentlich schon lange abgeschlossen sein sollte. Die exakten Endkosten wird das Planungsbüro in etwa drei Wochen unterbreiten.
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