Herbstmeister läuft auf

Vergangene Woche machte die SpVgg Ruhmannsfelden die Herbstmeisterschaft perfekt. Am Samstag läuft der Spitzenreiter beim SV Etzenricht auf. Der möchte sich am Samstag für die 1:4-Niederlage revanchieren. Bild: war

Die SpVgg Ruhmannsfelden ist in der Landesliga Mitte das Überraschungsteam. Vorige Saison in der Tabelle noch weit hinten zu finden, führt die Mannschaft von Rudi Damberger die Liga an. Jetzt kommt der Spitzenreiter zum SV Etzenricht.

Etzenricht. (war) Zum Rückrundenauftakt in der Landesliga Mitte geht es am Samstag, 25. Oktober, gleich zur Sache. Um 14 Uhr kommt Herbstmeister SpVgg Rumannsfelden zum SV Etzenricht.

"Wir haben gegen die SpVgg im Hinspiel eine Stunde lang ganz gut gespielt und uns dann fast selber geschlagen", blickt SVE-Trainer Bern Rast zurück. Bis zur 62. Minute führte sein Team mit 1:0 durch Florian Nittke, kassierte aber in der restlichen Spielzeit noch vier Gegentreffer. "Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, welch starke Vorrunde diese Mannschaft spielen wird. Wir haben von daher noch eine Rechnung offen und werden einen heißen Kampf bieten", ergänzt der Coach.

Dünne Personaldecke

Mit 15 Punkten aus der Vorrunde fehlen fünf zum Soll, final sollen es die 40 werden, die als Faustregel zum Klassenerhalt reichen. Im Umkehrschluss daraus folgert Rast. "Wir müssen auch gegen Mannschaften punkten, gegen die wir in der Hinrunde das Nachsehen hatten." Rast steht eine immer dünner gewordene Personaldecke zur Verfügung. Johannes Pötzl half letzte Woche in der Reserve aus, verletzte sich so schwer, dass er bis zur Winterpause ausfallen wird. Daniel Zahn hat seine Laufbahn beendet, Julian Hösl kann wegen Studiums nicht trainieren, Thomas Schärtl wegen seiner Schichtarbeit nur eingeschränkt. "Mit 13 Feldspielern wird der ohnehin schon kleine Kader zu einem richtigen Problem", sagt Rast.

Die Vereinsführung hofft, dass die Spieler den Schwung aus dem zuletzt gewonnenen Match in Schierling mitnehmen. Das Kirchweihspiel fiel wegen der kurzfristigen Absage aus Waldkirchen (Todesfall) aus. Die Stärke des heutigen Gegners erklärt sich mit dem Tabellenstand. 36 Punkte hat die SpVgg und ein Torverhältnis von 49:17. Die Torschützenliste führt Michael Müller mit 16 Treffern an. Er fühlt sich nach drei Jahren in Vilzing seit Mitte der Vorsaison in alter Umgebung wohl. Das Spielsystem von Trainer Rudi Damberger muss auf Müller zugeschnitten sein. Für die Herbstmeisterschaft reichte eine Nullnummer in Neumarkt, davor feierte die SpVgg vier Siege in Serie. Ruhmannsfelden ist auf eigener Anlage ungeschlagen, hat bis auf ein Remis alles gewonnen und damit eine eindrucksvolle Serie abgeliefert. Wenn es Verbesserungen bedarf, dann auf fremden Plätzen.

Die volle Punktzahl

Die Auswärtsbilanz (4/2/3) ist im Vergleich mit den direkten Konkurrenten eher durchwachsen, bedeutet in der Statistik nur Rang sieben. In der Vorsaison holte die SpVgg mit einem 2:0 in Etzenricht die volle Punktzahl, nahm Revanche für die 0:5-Heimniederlage gegen die Maloku-Truppe.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.