Herbstversammlung des Vereins "Heimatgemeinde Plöß" - Errichtung einer Kapelle ist geplant
Für Friedhofsmauer Fachleute einschalten

Die Pflege und Erhaltung des von 1991 bis 1993 instandgesetzten Heimatfriedhofes und des 1990 eingeweihten Gedenkplatzes in Friedrichshäng hat Priorität beim 1989 gegründeten Verein "Heimatgemeinde Plöß", der sich die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde als Ziel gesetzt hat.

Bei der Herbstversammlung der weit verstreuten Mitglieder im Dietersdorfer Gasthof Waldblick kam als Diskussionspunkt die Errichtung einer Kapelle auf dem früheren Standort der Dorfkirche durch eine Privatinitiative hinzu.

Vor der Versammlung trafen sich die Mitglieder in der Dietersdorfer Dorfkirche zu einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit den Oberviechtacher Aushilfspriester Pfarrer André Kionga-Phanzu, umrahmt vom Kirchenchor Pullenried unter Leitung von Rudolf Teplitzky. Den im Berichtsjahr verstorbenen Landsleuten Rosina Leibl, Karl Leibl, Gerda Geiger und Josef Garreis wurde auch zu Beginn der Versammlung gedacht. In seinem Tätigkeitsbericht informierte der Vorsitzende über die Pflegemaßnahmen im Friedhof und am Gedenkplatz, aber auch von schadhaften Stellen an der Friedhofsmauer sowie von der Freilegung des Areals der früheren Dorfkirche durch den Gastronomen Marek Hrusa. Er wird dort auch ein Gebäude für eine Kapelle errichten.. Zur Beteiligung an diesem Objekt wurde beim Frauentag in Stadlern eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge wurde besonders die aufgrund der Überalterung der Mitglieder problematische Beteiligung an Arbeitseinsätzen zu den Pflegeaktionen deutlich. Als erfreulich wurde der ehrenamtliche Einsatz von Gastronom Hrusa zur Pflege des Friedhofs einschließlich des Aufganges und der Errichtung eines Kapellengebäudes registriert. In der folgenden lebhaften Diskussion ging es um die nicht konkreten Besitzverhältnisse im Bereich der zuständigen Stadt Weißensulz (Bela nad Radbuzou) und eine finanzielle Unterstützung.

Diese sei im Sinne der Heimatpflege und im Gedenken an die Ahnen ein Anliegen der früheren Bewohner, trotz der politischen Entwicklungen und auch der künftigen Zusammenarbeit. Bemühungen dazu, so war den Wortmeldungen zu entnehmen, sollten dankbar registriert und wenn nötig, auch honoriert werden. Einem diesbezüglichen Vorschlag vom stellvertretenden Vorsitzenden Michael Lutz wurde schließlich zugestimmt.

Zur Instandsetzung der Friedhofsmauer sollten Fachleute eingeschaltet werden und vom Vorstand bei der Stadt Weißensulz die Genehmigung einschließlich des Transports der benötigten Bruchsteine eingeholt werden. Nachdem das bisherige System der Arbeitseinsätze nicht mehr funktioniert, werden die Kosten beim Einsatz von Hilfskräften bei Sonderaktionen ermittelt und die jeweiligen Termine zur Beteiligung konkretisiert.

Nach der Festlegung des Termins für die Frühjahrsversammlung mit Samstag, 30. April 2016, machten sich die Teilnehmer, soweit nicht schon vorher geschehen, zu einem Besuch des einstigen Heimatortes Plöß und des Gedenkplatzes in Friedrichshäng auf.
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