Herr Lauterbach, Sie sind einer der Hauptinitiatoren des neuen Projekts. Was sind die Ziele?
Vier Fragen an Initiator Hans Lauterbach

Lauterbach: Grundsätzlich wollen wir zunächst einmal auf das öffentliche Klima einwirken und Verständnis schaffen für die Situation der Flüchtlinge. Damit treten wir eventuellen rassistischen Vorurteilen aufklärend entgegen.

Was bieten Sie den Flüchtlingen denn an?

Lauterbach: Eine Ersthilfe im Notfallplan, beispielsweise für eine eventuelle Belegung der Realschulturnhalle, ist vorgesehen, ebenso eine Hilfe zur Orientierung nach der Ankunft und Begleitung bei Behördengängen.

Bleibt die Aktivität auf die Stadt beschränkt?

Lauterbach: Nein. Wir wollen alle Gemeinden im Landkreis ansprechen. Es sind ja alleine schon 35 Einzelpersonen in der Herzogstadt angekommen. Ideal wäre es, wenn jede Gemeinde einen "Flüchtlingssprecher" hätte. Wir suchen hier noch dringend Freiwillige.

Mit wie vielen potenziellen Helfern rechnen Sie?

Lauterbach: Beim ersten Treffen waren wir rund 30, es werden aber bald bestimmt über 50 sein. Ich habe selten so eine große, parteienübergreifende Resonanz in Sulzbach-Rosenberg erlebt wie bei diesem Projekt. Einfach toll! (ge)
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