Hervorragende Ergebnisse bei nordbayerischen Meisterschaften und Bezirksranglistenturnieren ...
Wernberger Judokas bestens in Form

Die erfolgreichen Wernberger Judosportler von links: Emily Lorenz (U10), Lea Bauer (U12), Abteilungsleiter Gerhard Zwack, Sabrina Knorr (U15), Max Wittmann (U15) und Katrin Hölzl (U15). Bilder: ard
Wernberg-Köblitz. (ard) Mit durchwegs guten Leistungen präsentierten sich die Judokas des TSV Detag Wernberg bei den nordbayerischen Meisterschaften der Altersklasse U15 in Hof und Weiden sowie beim Oberpfälzer Ranglistenturnier U10/12 in Sulzbach-Rosenberg. So errangen Max Wittmann und Katrin Hölzl im nordbayerischen Vergleich eine Bronzemedaille, für Sabrina Knorr reichte es immerhin zum fünften Platz. Alle drei sind damit für die bayerischen Meisterschaften U15 in Ingolstadt beziehungsweise in Landshut am nächsten Wochenende qualifiziert. Noch besser lief es bei den Mädels der Altersklasse FU10/12 in Sulzbach-Rosenberg. Emily Lorenz holte sich die Gold- und Lea Bauer eine Silbermedaille.

Favoritenrolle bestätigt

Max Wittmann bestätigte in der Klasse bis 66 kg seine Mitfavoritenrolle mit zwei fulminanten Auftaktsiegen gegen Moritz Naumann (SG Eltmann) und Maximilian Sperber vom JC Oberhaid eindrucksvoll. In der Vorschlussrunde kam es dann zum Duell mit dem späteren Sieger Marc Gassaev aus Nürnberg. Beide Kontrahenten neutralisierten sich bis zur Hälfte der Kampfzeit, dann startete der Mittelfranke einen Überraschungsangriff und warf Wittmann mit O-soto-gari (Große Außensichel) Ippon. Auch im Kampf um Platz drei musste der Wernberger sein ganzes Können abrufen, ehe er gegen Stanley Haag aus Bad Kissingen mit einer spektakulären Hüftwurf-Feger-Kombination die verdiente Bronzemedaille sicherte.

In der Klasse bis 57 kg setzte Katrin Hölzl ihre Erstrundengegnerin Agnes Reith (TSV Werneck) von Anfang an unter Druck und wurde dafür mit einer kleinen, entscheidenden Wertung belohnt. Nach einem vorzeitigen Sieg über die Ansbacherin Paula Lörler wartete im Poolfinale die große Favoritin und spätere Siegerin Alina Pregler (FC Rötz) auf die Wernbergerin. Erwartungsgemäß ließ Pregler nichts anbrennen und konnte mit ihrem Spezialwurf und Festhalter den Kampf schnell für sich entscheiden.

Niederlage im Halbfinale

Auch im Halbfinale ging es gegen eine weitere alte Bekannte, die Schwandorferin Angelika Holz. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen bei den Oberpfalzmeisterschaften vor zwei Wochen zeigte sich Hölzl deutlich verbessert, kassierte aber kurz vor Schluss durch einen Festhalter doch noch eine Niederlage. In der Endabrechnung reichte es für die U-15-Debütantin trotzdem zum dritten Platz.

Sabrina Knorr meisterte ihren Auftaktkampf in der Klasse bis 48 kg souverän und beförderte Celina Pscherer vom PTSV Hof nach nur wenigen Sekunden mit O-goshi (Hüftwurf) und Ippon auf die Matte. Leider vergab Knorr dann in den beiden folgenden Begegnungen durch unnötige Verwarnungen die große Chance, sich weiter vorne zu platzieren. So musste die Nachwuchssportlerin - ohne eine einzige Kampfwertung gegen sich - am Ende mit dem fünften Platz vorlieb nehmen.

Die amtierende Oberpfalzmeisterin Emily Lorenz hinterließ einen bärenstarken Eindruck und erkämpfte sich auch beim Ranglistenturnier in Sulzbach-Rosenberg gegen Jaqueline Harrer (SC Eschenbach) und Kaitlyn Riedersberger (SV Mühlhausen) völlig überlegen den Sieg in der Altersklasse FU10. Lea Bauer errang in der FU12 Platz zwei, sie unterlag einzig im Finale der Weidnerin Johanna Schmidt.
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