"Herz ist Mitte unseres Herrn"

Unter der Statue vom Heiligsten Herzen Jesu zelebrierte Präses Armin Maierhofer den Gedenkgottesdienst. Herbert Tretter war der Lektor. Bild: jzk

Zum Gedenkgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen des Kapellenvereins kamen viele Gläubige. Pfarrer und Vorsitzender gedachten dabei der Mitglieder, die seit der Gründung gestorben sind.

Reuth. (jzk) "Dem Herzen Jesu singe mein Herz in Liebeswonn", sangen die Gläubigen in und vor der Herz-Jesu-Kapelle in Reuth beim Einzug von Pfarrer Armin Maierhofer. Der Geistliche zelebrierte den Gedenkgottesdienst für die Mitglieder des Kapellenvereins, die seit dessen Gründung am 3. Februar 1994 gestorben sind.

"Das Herz ist die Mitte unseres Herrn Jesus Christus", betonte Präses Maierhofer. Bei der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu wird Jesus Christus unter dem Gesichtspunkt seiner durch sein Herz symbolisierten Liebe angebetet.

Herzlich dankte der Geistliche allen, die Jesu zu Ehren diese schöne Kapelle im Zentrum des Dorfes errichtet hatten. Herbert Tretter trug die Lesung und die Fürbitten vor. Josef Weidner übernahm den Mesnerdienst. Beim Totengedenken verlas erster Vorsitzender Adolf Legath, Initiator dieses Kapellenbaus, die 16 Namen der Mitglieder, die der himmlische Vater in den vergangen 20 Jahren zu sich gerufen hat: Dieter Schatke, Hans Märkl, Josef Hutzler, Sofie Böhm, Erika Schreyer, Hermann Brunner, Ludwig Hörl, Johann Böhm, BGR Otto Gebert, Anna Sieber, Maria Hörl, Max Schreyer, Alfred Schäffler, Alfred Tretter, Priscilla Schäffler und Walter Uhl. Beim Mitgedenken erinnerte er auch an die Verstorbenen der Freiwilligen Feuerwehr und der Ortsgemeinde Reuth.

Zum Evangelium las Pfarrer Maierhofer das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen vor. Diese Parabel beschäftigt sich mit der richtigen Vorbereitung auf das Reich Gottes. Die törichten Jungfrauen hatten nämlich kein Öl für die Lampen, als der Bräutigam erschien. Mit der Mahnung "Seid wachsam, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde", wurde ihnen der Eintritt in den himmlischen Hochzeitssaal verwehrt. Sehr vielen Gottesdienstbesuchern reichte der Geistliche die heilige Kommunion. "Gib uns Frieden und Freiheit jeden Tag", spielte Josef Zaglmann als Dankgesang nach der Kommunionausteilung. Mit dem Lied "Maria dich lieben, ist allzeit mein Sinn", endete der besinnliche Gedenkgottesdienst.
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