Heute kommt "Der Hafenpastor", ein Geburtstagsfilm zum 60. von Jan Fedder
Jenseits des "Großstadtreviers"

Jan Fedder in Hamburg bei den Dreharbeiten zur ARD-Reihe "Der Hafenpastor". Die neueste Episode kommt heute im Fernsehen. Bild: dpa
Am Mittwoch ist der Hamburger Schauspieler Jan Fedder 60 Jahre alt geworden. Heute kommt der Glückwunsch der ARD auf den Bildschirm: Das Erste zeigt um 20.15 Uhr den Film "Der Hafenpastor und das graue Kind", in dem Jan Fedder zum zweiten Mal in die Rolle des Geistlichen Stefan Book schlüpft, der für das Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli zuständig ist. Der erste Film hatte im September 2012 gute fünf Millionen Zuschauer.

Gesegnete Ruhe ist dem Hafenpastor fremd. Zuerst hält Book seinen Küster (Tim Grobe) vom Sprung aus dem Kirchturmfenster ab, dann ereilt ihn die Hiobsbotschaft, dass seine alte Wirtschafterin Rosi (Ingrid van Bergen) im Sterben liegt. Und schließlich ist die Konfirmandin Paloma, gerade einmal 16 Jahre alt, schwanger. Papa ist der gleichaltrige Konfirmand Winni (Anh-Quoc Doan). Dessen Vater erstattet gegen den Pastor eine Anzeige wegen Kuppelei.

Da wird auch noch das Jugendamt auf den Fall aufmerksam. Die Behörde will das Baby sofort nach Geburt den Eltern wegnehmen. Das bricht Book das Herz. Er nimmt die junge Familie bei sich auf, Books Partnerin Sabine (Margarita Broich) hilft ihm. Tatsächlich kümmern sich Paloma und Winni rührend um ihr Töchterchen.

Doch die Stimmung der jungen Mutter kippt bald, und sie will in ihr altes Leben zurückkehren. Dabei trifft Paloma auf den gerissenen Luden Bodo (Uwe Bohm). Book muss eingreifen.

Im ARD-Interview sagte Jan Fedder, dass die Rollen als Polizist Dirk Matthies im "Großstadtrevier" (dort steht 2015 sein 25. Dienstjubiläum an) und als Bauer in der Serie "Neues aus Büttenwarder" (seit 1997) ihm natürlich besonders wichtig seien. "Aber vielleicht ist "Der Hafenpastor" eine meiner schönsten Rollen", fuhr er fort. "Die Filme spielen inmitten von St. Pauli, in meinem Viertel, und die Geschichten, die wir erzählen, sind in der Gemeinde wirklich passiert. Sie sind echt, und das spürt der Zuschauer."
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