Hightech beim Schützenverein
Investition in die Zukunft

Bei der Einweihung wart auch der Pegnitzer Schützenkönig Fabian Trenz (Vordergrund) zu Gast. Mit diesem ersten offiziellen Schuss, einem Klasse-Blattl, führte er sich standesgemäß auf der neuen Anlage ein. Auch Schützenmeister Achim Leißner von "D"Speckbachpelzern" aus Michelfeld war von der Anlage begeistert und war mit einem "Zehner" dabei. Bild: cs (2)

Mit der Installation der elektronischen Schießanlage beim Familientag hat beim Schützenverein 1890 Hightech Einzug gehalten. Der Verein ist damit für die Zukunft gerüstet und erhofft sich durch diese Investition mehr Zulauf insbesondere von Nachwuchsschützen.

Die Erfahrung anderer Schützenvereine, die diese Umrüstung ebenfalls schon hinter sich haben, ist jedenfalls gut, berichtete Gauschützenmeister Wolfgang Moll bei der Standeröffnung am Sonntagnachmittag.

Mit Einweihung des Schützenheimes 1995, zeigte 1. Schützenmeister Dietmar Neugebauer im Rückblick auf, ging die "normale" Schießanlage in Betrieb. "Aber die Entwicklung geht weiter, jetzt sind wir mit der Umstellung auf Elektronik auf dem neuesten Stand. Allerdings, man muss Geld in die Hand nehmen", betonte Neugebauer. Er dankte allen Helfern, die sich bei der Umrüstung und Renovierung des Schießstandes eingebracht haben wie auch den Schießleitern Günter Lanz und Gerhard Bosser, die nach der offiziellen Eröffnung am Sonntagnachmittag den Schießablauf betreuten.

Gästen und Mitgliedern sprach der Schützenmeister Mut zum Ausprobieren zu. Natürlich sei die neue Anlage aufgrund eines etwas anderen Ablaufes gewöhnungsbedürftig. An alle benachbarten Schützenvereine erging das Angebot zum Probeschießen, insbesondere auch an Mannschaften, die in höheren Klassen angesiedelt sind. Von der herkömmlichen Anlage unterscheidet sich der elektronische Schießstand durch den Wegfall der Papierscheiben, es müssen keine Tasten mehr bedient werden, darüber hinaus gibt es präzisere Ergebnisse und dem Schützen liegen sofort die Schussbilder vor. Als ausgesprochen wichtig hält Moll die moderne Technik, die die Jugend anspricht. Dem Verein wünschte er, dass die Anlage ihren Zweck erfüllt und junge Leute dazu stoßen. Allerdings sieht es der alt gediente und erfolgreiche Schütze Ernst Merkl als Nachteil an, dass es künftig ohne Scheiben abgeht.

Optimal für die Jugend

Das integrierte Lasersystem bietet dem Schützenverein nun die Möglichkeit, schon Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren für den Schießstand zu gewinnen, um die Faszination Schießsport zu erleben. Das Laserschießen ist ein Muss für jeden zukunftsorientierten Verein, betonen die Verantwortlichen.
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