Hilfe durch Asylbewerber

"Vereine und gemeinnützige Institutionen können für einfache Arbeiten Hilfe durch Asylbewerber erhalten". Bürgermeister Richard Tischler wies in der letzten Stadtratssitzung auf diese Möglichkeit hin.

Pfreimd. (cv) Denjenigen, die das Angebot in Anspruch nehmen, entstehen keine Kosten. Allerdings müssen die Arbeiten von einer Person betreut beziehungsweise beaufsichtigt werden. Es gibt eine Einschränkung: "Das Angebot gilt nicht für Privatpersonen". Die Asylbewerber dürfen nur zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden. Der Bedarf soll beim "Arbeitskreis Asyl" gemeldet werden. Die Asylbewerber erhalten 1.05 Euro pro Stunde. Der Versicherungsschutz ist durch das Landratsamt abgedeckt.

Was den Mittelschulverbund mit Nachbarkommunen anbelangt, hat die Regierung der Oberpfalz nichts gegen den neuen Kooperationsvertrag einzuwenden. Er betrifft die Gastschulbeiträge für die M10. Auf Nachfrage von Stadtrat Manfred Bruckner erläuterte der Bürgermeister, dass die Verbundpartner bisher auf die Erhebung der gegenseitigen Beiträge verzichtet hätten, da sie sich gegenseitig aufgehoben hätten. Nun ist die M10 im Wechsel aber ausschließlich in Nabburg und Pfreimd beheimatet, nicht jedoch bei den übrigen Verbundpartnern. Folglich werden nun Gastschulbeiträge gezahlt.

Gute Nachrichten zur ehemaligen Mülldeponie Iffelsdorf: Das ein Jahr dauernde Grundwassermonitoring ist abgeschlossen. Laut Gutachten wurden keine Mineralölkohlenwasserstoffe festgestellt. "Aus Sicht der Stadt Pfreimd besteht damit kein weiterer Handlungsbedarf", so Bürgermeister Tischler. Dies sei auch dem Wasserwirtschaftsamt mitgeteilt worden.

Wie in Weiden wurden auch in Pfreimd illegal Kleidercontainer aufgestellt: Auf den Parkplätzen von Edeka und Norma, neben den Glascontainern an der Hirtenstraße. Auf den Containern wird nur eine Handynummer angegeben, so Tischler. Dort meldet sich die Mailbox. Bürgermeister Tischler hinterließ die Aufforderung, die Container zu entfernen. Nachdem dies nicht geschehen ist, wurden sie in den Bauhof gebracht.

Zum Breitbandausbau in der Kommune teilte die Regierung der Oberpfalz mit, dass er grundsätzlich förderwürdig ist. Sie genehmigte den vorzeitigen Baubeginn. Der Kooperationsvertrag mit der Firma Amplus AG wurde zwischenzeitlich unterzeichnet.
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