Hilfe, hab ich was verpasst?!
Glosse

Dieser Tage an der Supermarkt-Kasse: Vor mir leistet eine Frau Schwerstarbeit. Sie räumt ihren Wagen aus. Dass sie kiloweise Sachen aufs Band wuchtet, erstaunt mich etwas. Hallo, es war nur ein Feiertag! Lediglich am Samstag hatten die Geschäfte zu, wegen der deutschen Einheit. Da dürften doch am Sonntag nicht schon die Lebensmittel knapp geworden sein.

Als drei Großpackungen Lebkuchen aufs Band fliegen, steigt mein Blutdruck. Die Frau packt all das aufs Band, was ins Nikolaussäckchen meines Patenkinds wandert: Schokotaler, Dominosteine und gefüllte Lebkuchenherzen. Je mehr die Dame auffährt, desto schneller klopft mein Herz. Um Himmelswillen, hab ich was verpasst? Ist morgen der Heilige Abend - und nur ich hab's nicht bemerkt?! Ich spitze die Ohren - ach nein, aus dem Lautsprecher tönt nicht "Jingle Bells", sondern der Ruf nach Verstärkung, konkret nach einer Kollegin, die die dritte Kasse besetzt. Ein tröstlicher Gedanke!

kristina.sandig@zeitung.org

Tipps und Termine Hotelfachschule ausgebucht

Wiesau. Mit 44 neuen Schülern sind die beiden Einstiegsklassen der staatlichen Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement gut besetzt. Damit bereiten sich im Schuljahr 2015/16 insgesamt 113 junge Damen und Herren auf ihre Karriere in Hotellerie und Tourismus vor. Der Großteil der angehenden Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement stammt aus den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth und Wunsiedel sowie aus Weiden. Aber auch Ausbildungssuchende aus ganz Bayern, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland hat das Wiesauer Konzept überzeugt. Unter den Schülern sind mittlerweile auch acht Abiturienten, die parallel zur Berufsausbildung das Fernstudium zum Bachelor of Arts in Tourismuswirtschaft absolvieren. Insgesamt sind im zweiten Jahr des Bestehens bereits 34 Studenten in Wiesau eingeschrieben.

Neutraler Ort für Trauerarbeit

Johannisthal. Das erste Trauer-Café ist am Dienstag, 20. Oktober, von 16 bis 18 Uhr. Pastoralreferent Alfred Kick, stellvertretender Leiter im Haus Johannisthal, will an einem neutralen Ort Menschen die Möglichkeit geben, sich mit ihrer Trauer zu beschäftigen und mit ihnen ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. Jeder ist willkommen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand oder Konfession. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht. Kick steht auch zu Einzelgesprächen zur Verfügung. Anmeldung bis Montag, 19. Oktober, unter Telefon 09681/400150.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
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