Hilfe und Beratung im Mittelpunkt

Vorsitzender Klaus Lehl (rechts) und (von links) Kreisgeschäftsführer Siegmund Bergmann gratulierten Angelika Lingl, Thomas Lingl und Maria Hermann zu ihren neuen Ämtern in der Führung des VdK-Ortsverbands. Bild: rn

Mit einem schlagkräftigen Vorstand geht der VdK-Ortsverband die nächsten vier Jahre an. Neu zur Führungsriege um Vorsitzenden Klaus Lehl gehören Thomas Lingl als einer von drei Stellvertretern, Angelika Lingl als Frauenvertreterin und Maria Hermann als Ortsvertreterin für den Gemeindebereich Speinshart.

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißes Roß" glich einem Frühlingstreff: Die Mitglieder genossen Kaffee sowie Kuchen und erhielten ein der Jahreszeit entsprechendes Präsent.

In ihren Ämtern bestätigt wurden bei den Neuwahlen Vorsitzender Klaus Lehl sowie seine Stellvertreter Gerda Rupprecht und Vinzenz Dachauer. Zum weiteren Stellvertreter wurde Thomas Lingl berufen. Wiedergewählt wurden daneben Schriftführerin Silvia Seitz und Thomas Lingl als Vertreter der jüngeren Generation. Nach dem Tod von Emma Wessels übernahm Angelika Lingl die Aufgaben der Frauenvertreterin.

Ortsvertreter für den Bereich Oberbibrach bleibt Josef Schöcklmann. Als Nachfolgerin von Regina Schneider betreut Maria Hermann den Gemeindebereich Speinshart. Als Beisitzer fungieren weiterhin Gertrud Distler, Hilde Hasenkopf, Marga Scherm (zugleich stellvertretende Schriftführerin), Elisabeth Schreml (zugleich Kassiererin) und Karl Völkl. Den neu und wiedergewählten weiblichen Vorstandsmitgliedern überreichte Thomas Lingl Rosen.

"Mahnende Stimme"

"Mit dem VdK haben unsere Mitglieder eine umfassende sozialrechtliche Vertretung. Zudem ist der VdK auch mahnende Stimme bei sozialen Ungerechtigkeiten. Wir machen keine Politik, versuchen aber, im Sinne unserer Mitglieder auf die Politik positiv Einfluss zu nehmen." Dies machte Klaus Lehl deutlich.

In seinem Kurzbericht über das Geschehen der vergangenen vier Jahre zählte der Vorsitzende drei Jahreshauptversammlungen, 27 Vorstandssitzungen sowie Adventsfeiern mit Ehrungen auf. Außerdem erinnerte er an die Teilnahme mit einem Infostand an der "Ü 50 Messe" und die Veranstaltung der VdK-Regionalkonferenz in der Freizeitanlage Rodler. Der Besichtigung des Sanitätshauses Schug maß der Vorsitzende besondere Bedeutung bei, da die Teilnehmer viele Details zum Antragsverfahren für Reha-Hilfsmittel erfuhren. Schließlich ging er auf die Beteiligung an Veranstaltungen und Festlichkeiten in Eschenbach ein.

Fast 50 Mitglieder mehr

"Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht aber die Betreuung der Mitglieder", betonte er. Dazu gehörten Hausbesuche bei halbrunden und runden Geburtstagen, Blumengebinde für verstorbene Mitglieder und jährlich zehn Sprechtage im Rathaus. Er dankte dem Bürgermeister für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

"Nahezu 100 Mitglieder zeichneten wir in den vergangenen vier Jahren für ihre Treue aus", teilte Lehl zudem mit. Trotz einiger Abgänge habe sich der Mitgliederstand seit 2011 von 226 auf 272 erhöht. "Wir sind kein Verein, wir sind ein Sozialverband, der seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite steht", erklärte er mit Nachdruck. Der Vorsitzende sprach von arbeitsreichen Jahren mit umfangreichem Programm und dankte dem Vorstand für die rege Mitarbeit.

Die 1,7 Millionen VdK-Mitglieder sind für Bürgermeister Peter Lehr ein Beweis für die feste Verankerung des Sozialverbands in der Gesellschaft. Er hob den hohen Stellenwert der Sprechtage hervor, bei denen fallorientierte Hilfs- und Beratungsgespräche geführt werden. Dafür seien Mitarbeiter mit fundierten Fachkenntnissen nötig, die die "zwölf Bücher der Sozialgesetzgebung lesen, interpretieren und anwenden können". Siegmund Bergmann dankte er für seine Hilfe, um VdK-Mitgliedern zu ihrem Recht zu verhelfen. An Klaus Lehl übergab Lehr eine Spende.
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