Hiltersdorf liegt ziemlich genau zwischen Freudenberg und Kümmersbruck. Logisch, dass es für den Obst- und Gartenbau ordentlich Lob aus beiden Gemeinden gibt.
Garten auch zur Erholung da

Ehrungen standen beim Obst- und Gartenbauverein ganz oben auf der Tagesordnung. Die Jubilare von links: Maria Bauer, Regina Tischner, Michael Hollweck, Franz Schindler, Bernadette Schwarz, Richarda Hebling, Martha Deierl, Margit Bernet, Adolf Schwab und Andreas Wirth. Franz Weiß (2. Bürgermeister von Freudenberg), Vorsitzender Michael Dittmann und Kümmersbrucks stellvertretendes Gemeindeoberhaupt Hubert Blödt gratulierten. Bild: rst
(rst) Vorsitzender Michael Dittmann zog bei der Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hiltersdorf Bilanz. Aktuell gehören dem Verein 115 Mitglieder an: 14 aus Altenricht, 34 aus Hiltersdorf, 9 aus Hiltersdorf-Bahnhof, 35 aus Paulsdorf, 14 aus Engelsdorf. Vier Neuzugänge waren zu verzeichnen, zwei Todesfälle zu beklagen.

In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende das Frühlings-Café mit Staudenbörse zugunsten der renovierungsbedürftigen Kapelle Hiltersdorf, den Besuch des Rosenfestes im Landratsamt und das gemeinsame Dorffest von Feuerwehr und OGV. Insgesamt 13 Mitglieder wurden anlässlich ihres runden Geburtstages besucht. Zudem fanden die Preisverlosung für die Mitglieder und ein Steckkurs für Blumen- und Osterge-stecke in der Gärtnerei Nägele in Amberg statt. Der Vorsitzende erinnerte daran, dass der vereinseigene Vertikutierer und der Häcksler gegen eine Tagesgebühr von 10 Euro bei Selbstabholung und 15 Euro bei Bring- und Holservice ausgeliehen werden können. Beide Geräte sind in Hiltersdorf bei Familie Schanderl deponiert. Schatzmeisterin Ulrike Heldmann zeigte sich mit der finanziellen Situation des Vereins zufrieden.

Franz Weiß, Freudenbergs 2. Bürgermeister, würdigte den Einsatz der OGV-Mitglieder die sich nicht nur für die schöne Gestaltung der Gärten, sondern auch für die Pflege der öffentlichen Anlagen stark machen. Ein Garten habe nicht nur Nutz-, sondern auch Erholungswert, sagte Weiß und berichtete, dass in Hiltersdorf die Dorferneuerung vorbereitet und die Sanierung der Kapelle bald in Angriff genommen wird.

Kümmersbrucks stellvertretender Bürgermeister Hubert Blödt sagte in seinem Grußwort, dass der OGV viele Unternehmungen für die Mitglieder plane und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehe. Im Obst- und Gartenbauverein könne man sich fachlich austauschen und das gesellschaftliche Zusammensein pflegen.

Alfons Höllriegel vom Umweltservice Thonhausen hielt einen Vortrag zum Thema: "Gesunder Ertrag auf fruchtbarem Boden - Anleitung zum richtigen Kompostieren".
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