Himmlisches selbst gemacht

Karin Stock aus Wiesau war beim Klöppelkurs dabei. Das Ergebnis: Ein geklöppelter "Engel aus Kupferdraht". Bilder: rgr (3)

Diesem Hobby haben sich vor 17 Jahren Angelika Plankl, Christine Wächter, Monika Holl und Lydia Horn verschrieben. Das Quartett trifft sich auch heute noch einmal pro Monat zum "Klöppeln". Aber diese Handarbeit zieht immer weitere Kreise.

Grafenwöhr. (rgr) Im Grafenwöhrer Mehrgenerationenhaus wird seit November 2012 geklöppelt. Damals kamen zunächst nur Christine Wächter und Angelika Plankl hierher. Angeschoben hatte auch Sonja Siebenhüner (mittlerweile verheiratete Kaatz).

Beim Klöppeltreff im Grafenwöhrer Mehrgenerationenhaus sind derzeit etwa 14 Frauen aktiv. "Wir sind nun eine Untergruppe des Heimatvereins", erzählt Plankl. Vom Ostermarkt sind die fleißigen Damen nicht mehr wegzudenken. Auch beim Adventsmarkt der Stadt zeigen sie das Handwerk in den Räumen des Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseums.

Immer wieder werden auch extra Klöppelkurse angeboten. Nach den beiden ersten mit den Themen: "Mailänder Spitze" und "Isernia Spitze" stand dieses Jahr der "Engel aus Kupferdraht" auf dem Programm. Viel Geduld brauchen die Klöpplerinnen allemal, denn es handelt sich um eine filigrane Arbeit. Bereits um 9 Uhr hat der Kurs begonnen. Am Nachmittag gegen 16 Uhr hielten die Teilnehmerinnen ihr Werk in Händen.

Den dritten Kurs besuchten nicht nur die Klöppelliebhaber aus Grafenwöhr - bis aus aus Neuhaus/Pegnitz, Wiesau und Lauf kamen die Handwerkerinnen. Einen besonders weiten Weg nach Grafenwöhr nahm Kursleiterin Marcela Hovadová in Kauf: Sie war aus der Tschechischen Republik, Nähe der polnischen Grenze, 394 Kilometer weit angereist. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ein Klöppelzertifikat von der Kursleiterin gab's zu den Engeln extra dazu.
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