Hinter der Schützengesellschaft Edelweiß liegt ein ereignisreiches Jahr.
Versteigerung verhindert Verlust

Bei der Generalversammlung gab Hans Wenkmann den 56 anwesenden Mitgliedern einen umfassenden Rückblick. Doch es war nicht nur eine positive Bilanz, die der Schützenmeister zog.

(brü) Höhepunkt war laut Wenkmann die 60-Jahr-Feier, verbunden mit der Ausrichtung des 62. Gauschießens des Schützengaues Amberg. An den 16 dafür angesetzten Tagen nahmen insgesamt 470 Schützen teil - ein neuer Rekord.

Das Fazit des Schützenmeisters: "Die Schieß- und Festtage waren in jeder Beziehung großartig. Vor allem der enorme Zusammenhalt unserer Mitglieder und die hohe Beteiligung haben dazu beigetragen, dies lange in Erinnerung zu behalten." Erfreulich sei, dass sich mit Stefanie Bürzer eine Hohenkemnatherin den Gauliesl-Titel sicherte.

Auch die internen Veranstaltungen seien wieder auf großen Zuspruch gestoßen. Besonders erwähnte Hans Wenkmann das Glaskugelschießen, an dem sich 92 Schützen beteiligten. Zudem nahmen fünf Schützen an der bayerischen Meisterschaft teil. Drei Teams machten beim Landkreislauf mit. Die Rundenwettkämpfe bestreiten eine Mannschaft in der Klasse Breitensport Damen, zwei Teams im Liga-Kampf Luftgewehr, eine Luftpistolen-Mannschaft sowie eine Mannschaft in der Altersklasse Herren. Damenleiterin Renate Schmidt und Schießleiter Hermann Schmidt berichteten, dass bisher bei den laufenden Wettkämpfen jeweils durchwegs gute Ergebnisse erzielt wurden.

Neben den sportlichen Aktivitäten zeigten sich die Hohenkemnather Schützen auch gesellschaftlich sehr aktiv. 17 runde Geburtstage von Vereinsmitgliedern standen auf dem Programm, zu dem auch die Sternwallfahrt nach Zant, das Weinfest und die Teilnahme am Priesterjubiläum von Ruhestandspfarrer Josef Lobinger gehörten. Zu den Höhepunkten zählte laut Wenkmann auch die Christbaumversteigerung. Nach sechs Jahren Pause sei diese wieder auf enormen Zuspruch gestoßen. Laut Kassier Andreas Brückmann verbesserte sich die finanzielle Jahresbilanz des Vereins dadurch um einen mittleren vierstelligen Betrag.

Ohne diese Einnahmen hätte das Jahr trotz eines Gesamtumsatzes im fünfstelligen Bereich mit einem Minus geendet, ließ der Kassier wissen.
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