Hintergrund

"Als Einzelner kann man ja nicht viel machen, mir haben immer viele Leute geholfen. Deshalb gilt mein großer Dank allen Mitstreitern, die zu unseren Erfolgen beigetragen haben", erklärte Gerd Geismann gestern kurz nach der Ordensverleihung in der Münchener Residenz am SRZ-Telefon.

Wie der Altbürgermeister weiter bemerkte, habe er dem Ministerpräsidenten natürlich auch für das Engagement des Freistaats in der Herzogstadt gedankt. Das wiederum freute Seehofer, der in den Erfolgen der Herzogstadt auch die Früchte des Engagements seines Hauses sah. Sehr interessiert zeigte sich der Landesvater auch am Sulzbacher Stadtwappen, dessen Symbolik ihm Gerd Geismann erklärte.

Gegenüber den künftigen Ordensträgern führte Seehofer an, dass zur besonderen Ehre für das Engagement herausragender Persönlichkeiten dieses Jahr 38 verdienten Mitbürgern der Bayerische Verdienstorden verliehen wird. "Sie stehen in besonderer Weise für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, die Pflege der bayerischen Traditionen und Bayerns Fortschritt. Die Auszeichnung ist unser Dankeschön für hervorragende Leistungen im sozialen und geistlichen Leben."

Der Bayerische Verdienstorden ist 1957 geschaffen worden. Er wird "als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk" verliehen. Derzeit gibt es 1654 lebende Träger. Die Zahl der Persönlichkeiten, denen der Verdienstorden seit seiner Gründung insgesamt verliehen worden ist, erhöht sich auf insgesamt 5443. Eine Besonderheit ist, dass die Zahl der lebenden Ordensträger auf 2000 begrenzt ist. (oy)
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