Hintergrund: Viel Aufwand für junge Flüchtlinge

22 "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" (UMF) der verschiedensten Herkunftsstaaten wurden vor wenigen Wochen im Internat des St.-Michaels-Werks aufgenommen (wir berichteten). Reinhardt Thumbeck dankte für die Hilfsbereitschaft von vielen Seiten. Besondere Anerkennung galt Hausarzt Dr. Josef Lechner.

Schulleiter Peter Fleischmann beklagte, dass die jungen Flüchtlinge täglich zur Schule nach Weiden müssen und nicht am St.-Michaels-Werk unterrichtet werden dürfen. Außerdem forderte er eine bessere ÖPNV-Anbindung insbesondere an den Bahnhof Freihung. Auch die Einführung von Schulsozialarbeit an sonderpädagogischen Berufsschulen stand auf seinem Wunschzettel.

Dank für die Kooperation bei der Aufnahme der jugendlichen Flüchtlinge im Landkreis sagte Landrat Andreas Meier. Er sicherte auch als neuer Aufsichtsrat seine Mitarbeit und Hilfe bei Problemen zu.

"Jeder einzelne Jugendliche hat eine Chance auf dem Arbeitsmarkt verdient." Dies erfahre er am St.-Michaels-Werk, lobte Bürgermeister Edgar Knobloch. Er hob hervor, wie wichtig diese Einrichtung nicht nur für Grafenwöhr, sondern für die ganze Oberpfalz und Teile Oberfrankens ist. (mor)
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