Hochbehälter: Elektrotechnik veraltet

"Der Wasserzweckverband hat keine Schulden, aber auch keine größeren Rücklagen mehr", gab Vorsitzender Werner Roder vor der Abstimmung über den Haushalt 2016 bekannt. Im nächsten Jahr seien keine höheren Ausgaben für Baumaßnahmen vorgesehen, teilte er mit.

Der Verwaltungshaushalt 2016 schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 240 100 Euro ab; das Volumen hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 14 300 Euro verringert. Dabei sorgt die Festanstellung einer Halbtagskraft als Wasserwart für leicht erhöhte Personalkosten.

Die Kosten für die technische Betriebsführung durch die Stadtwerke Grafenwöhr sanken dagegen noch einmal um 1000 Euro. Trotz des geringeren Volumens wird im Verwaltungshaushalt eine Zuführung von 23 700 Euro an den Vermögenshaushalt erwirtschaftet.

Letzterer schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 33 700 Euro ab. Die einzige nennenswerte Investition darin sind 10 000 Euro an Ingenieurkosten für die Planung einer Ringleitung beziehungsweise eines weiteren Notverbunds.

Neben dem Haushalt segneten die Verbandsräte auch die mittelfristige Finanzplanung 2015 bis 2019 ab. Vorsitzender Werner Roder kündigte dabei an, dass 2017 eventuell technische Anpassungen im Hochbehälter anstehen könnten. Die Anlagen seien in die Jahre gekommen, vor allem die Elektrotechnik sei veraltet. Zu gegebener Zeit müsse sich das Gremium mit dieser Problematik befassen, machte er deutlich. (wmi)
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