"Hochburg des Schießsports"

Der neue Schützenkönig bei "Tannenzweig Sollbach" heißt Rudi Pelzer (Dritter von links). Gratuliert wurde auch den übrigen Würdenträgern. Bild: hbr

Viele Aktivitäten und eine sehr gute Nachwuchsarbeit: Die Sollbacher Schützen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Doch es gibt auch Anlass zur Kritik.

Schützenmeister Alois Heimerl erinnerte bei der Jahreshauptversammlung der "Tannenzweig"-Schützen im Schächerer-Saal an die vielen Termine. Näher ging er auf die Marktmeisterschaft im Schießen ein, die vor zwei Jahren den zuletzt schlecht besuchten Sommerbiathlon ersetzte. Das Experiment sei gelungen, so der Sprecher, da die Veranstaltung in 2014 einen noch höheren Zulauf hatte, wie beim Auftakt. Die diesjährige Neuauflage ist für Mitte Juni geplant.

Lob für die Eltern

Viel Lob hatte er für die aktive Jugendarbeit und hob das Interesse der Eltern am aktiven Sport ihrer Kinder heraus. "Da rücken sechs, sieben Autos aus, wenn es zu einem Auswärtskampf geht. Das sieht man bei anderen Vereinen nicht", brachte es Heimerl auf den Punkt. Das Ergebnis der engagierten Betreuung der Jungschützen würde man bei den überregionalen Vergleichsschießen sehen, in denen die Sollbacher stets um die vorderen Plätze kämpften.

So sehr er den Nachwuchs lobte, desto mehr kritisierte er die Altschützen. Einmal mehr bemängelte er die Resonanz bei den Preis- und Übungsschießen, zu denen sich teilweise nicht einmal eine Handvoll Schützen einfanden. Nach den Ausführungen des Sport- und Jugendleiters (Bericht folgt) zeigte sich zweiter Bürgermeister Robert Feuerer in seinem Grußwort beeindruckt von den Leistungen der Sollbacher Schützen. In Anbetracht der Größe des Ortes nannte er Sollbach eine "Hochburg des Schießsports" und stellte den riesigen Aufwand heraus, den man für diesen Anspruch aufbringen müsse. Ohne diese ehrenamtlichen Stunden wären die sportlichen Höchstleistungen nicht möglich, so Feuerer abschließend.

Abschließend gab es die Proklamation des Schützenkönigs und der Liesl. Sportleiter Herbert Hartl machte es nicht lange spannend und gratulierte "Oldie" Rudi Pelzer zu seiner Königswürde. Als Ritter stehen ihm Walter Neumann und er selbst zur Seite. Als "Liesl" darf sich bis zum kommenden Jahr Sandra Stompe präsentieren. Roswitha Heimerl und Brigitte Hartl wurden von ihr mit einem 34,2-Teiler auf die Plätze verwiesen.

Bei der Jugend konnte sich Ausnahmetalent Basti Hartl mit seinem 57,0-Teiler über den Titel freuen. Seine Schwester Tatjana und Julia Sachs folgten auf den weiteren Rängen.
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