Hoffen auf bessere Zeiten

SV Raigering und Derby - das ist in dieser Saison so eine Sache. 0:3 gegen Hahnbach, 0:3 gegen Ensdorf, 0:2 gegen Gebenbach (im Bild die Raigeringer Florian Haller, Ruben Grahlmann und Maximilian Prechtl gegen Chousein Chousein, von links). Im Stadtduell gegen den FC Amberg II soll diese schwarze Serie beendet werden. Bild: Ziegler

Es ist angerichtet: Der SV Raigering fiebert dem Stadtderby in der Bezirksliga gegen den FC Amberg entgegen. Erinnerungen werden wach an legendäre Duelle vor bis zu 6000 Zuschauern.

Anders als zu Landesliga-Zeiten in den 1980er Jahren kommt zwar nur die Reserve der "Macht an der Vils" an den idyllischen Krumbach. An Brisanz verliert das Spiel am Sonntag, 5. Oktober, um 15 Uhr dennoch nicht, denn für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Es ist vielleicht ein gutes Vorzeichen, dass gerade im vorhergehenden Kellerduell beim SV Plößberg die Leistungsbereitschaft der "Panduren" auch mal belohnt wurde. Die mitgereisten Fans sahen nämlich nicht nur eine engagierte Truppe, die druckvoll agierte und endlich auch in der Offensive gefährliche Momente produzierte. Eine Chance verwertete Routinier Michael Muck, der nach seiner beruflichen Pause den jungen Akteuren in der Bezirksliga-Elf mit seiner Erfahrung weiterhelfen kann. Es sind gerade diese Lichtblicke, die auf bessere Zeiten hoffen lassen.

Wurzeln bei den "Panduren"

Diese wünscht sich natürlich auch der FC Amberg II herbei. Die Mannschaft vom Schanzl ist mit vielen jungen Spielern besetzt, die ihren Rhythmus in der neuen Liga noch nicht gefunden haben. An der Seitenlinie der Gäste agiert Tobias Pinzenöhler, der zwar gern als FCA-Eigengewächs verkauft wird, dessen Wurzeln aber beim SV Raigering liegen. Bei den "Panduren" lernte er das Fußballspielen, bevor er zum FC Amberg wechselte und dort zu einem Leistungsträger heranreifte.

"Für uns gilt es, gerade solche Mannschaften zu bezwingen, um weiter ans Mittelfeld heranzukommen", gibt Raigerings Trainer Roland Rittner eine klare Marschroute vor. Für ihn ist es momentan sehr wichtig, dass innerhalb der Mannschaft viel miteinander geredet und gut trainiert wird - was in dieser Woche auch optimal lief. Noch dazu diente das Pokalspiel gegen Gebenbach als zusätzliche Vorbereitung.

Verstärkung aus der "Ersten"

Die "Panduren" stellen sich auf eine verstärkte Reservemannschaft ein. Denn siegreich war der FC meist dann, wenn Verstärkungen wie Simon Schwarzfischer (4 Tore) oder Michael Dietl (3) aus dem Bayernligakader mit aufliefen. Da die erste Mannschaft der Gäste bereits am Freitag spielte, ist dies vermutlich auch im Stadtderby der Fall.
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