Hoffen auf Platz zwei

Der FC Tirschenreuth (links Spielertrainer Marian Vaclavik im Stadtderby gegen den FSV) hat den Kampf um Relegationsplatz zwei noch nicht aufgegeben. Bild: Gebert

Vier oberfränkische Vereine dominieren die Kreisliga Süd. Aus dem Stiftland bieten lediglich der FC Tirschenreuth (4./36 Punkte) sowie die SpVgg Wiesau (5./36) dem Quartett TSV Thiersheim (1./45), FC Rehau (2./39), SpVgg Selb (3./36) und TV Selb-Plößberg (6./35) die Stirn.

Tirschenreuth. (kap) In einem Punkt ist sich der Großteil der Kreisligisten einig: Die Meisterschaft führt nur über Bezirksliga-Absteiger TSV Thiers-heim. Um Rang zwei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, bewerben sich auch die beiden Oberpfälzer Teams FC Tirschenreuth und SpVgg Wiesau. Für SpVgg-Trainer Markus Pappenberger hätte es schon etwas mehr sein können. Noch immer trauert er den Niederlagen gegen Konnersreuth und Kondrau sowie dem Remis gegen Schlusslicht ATSV Tirschenreuth nach. "Fünf Zähler mehr und die Saison wäre für mich optimal verlaufen", blickt Pappenberger zurück. Um an Rang zwei dranzubleiben, müsse im neuen Jahr ein optimaler Start gelingen. "Die gute Ausgangslage dürfen wir nicht fahrlässig vergeben." Auch für den FC Tirschenreuth ist der Relegationsplatz ein Thema. Allerdings beklagt Teammanager Thomas Schramm die fehlende Konstanz. Immer wieder leistete sich sein Team unnötige Ausrutscher wie gegen den SV Steinmühle und den ATSV Tirschenreuth. Dennoch stellt er sich vor die Mannschaft. "Wir müssen der jungen Truppe Zeit geben. Natürlich sind Fehler erlaubt, aber wir arbeiten daran."

Kondrauer Höhenflug

Freuen kann sich Jürgen Schmidkonz, Trainer der Sportfreunde Kondrau (7./32). Nach Anlaufschwierigkeiten raufte sich sein Team zusammen und mauserte sich zur "Mannschaft der Stunde". Die letzte Niederlage datiert vom 12. September, danach setzten die Sportfreunde zu einem überraschenden Höhenflug an. Sieben Siege und zwei Remis katapultierten sie in die Nähe der Spitzenplätze. Schmidkonz bleibt aber auf dem Teppich. "Das sind alles Punkte zum Klassenerhalt. Auf jeden Fall lieferte die Mannschaft bisher eine tolle Arbeit ab, mit der keiner gerechnet hatte. Der Verein und ich sind stolz auf sie." Nicht müde wird Schmidkonz, den warnenden Finger zu heben. "Wir schauen weiterhin auf die untere Tabellenregion."

Gefahrenzone ab Rang elf

Jenseits von Gut und Böse bewegt sich das Trio SV Mitterteich II (8./29), TSV Waldershof (9./24) und VfB Arzberg (10./23). Ab dem SV Steinmühle (11./18) stecken die restlichen Teams in argen Nöten. Nicht nur Steinmühle, sondern auch der TSV Konnersreuth (12./18) hatte sich den Saisonverlauf anders vorgestellt. Der letztjährige Vizemeister war mit hohen Erwartungen gestartet. Nun beträgt der Vorsprung auf den ersten der beiden Relegationsplätze nur drei Punkte. Diese Ränge nehmen der FC Lorenzreuth (13./15) und Neuling FSV Tirschenreuth (14./14) ein. Heftig schrillen die Alarmglocken beim SC Mähring (15./11) und Schlusslicht ATSV Tirschenreuth (16./8). Beiden Teams muss etwas besonderes einfallen, um die Liga zu halten.
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