Hoffen auf Sensation

Stefan Kick (rechts) probiert vergeblich, einen erfolgreichen Angriff einzuleiten. Vor Wochenfrist verlor der SV Weiden mit 6:11 gegen den OSC Potsdam. Die Oberpfälzer müssen nun in Postdam zwei Siege landen, um den vorzeitigen Klassenerhalt zu sichern. Bild: G. Büttner

Gelingt das Wunder von Potsdam? Die Weidener Wasserballer werfen die Flinte nicht ins Korn und wollen mit zwei Auswärtssiegen eventuell doch den vorzeitigen Bundesligaerhalt sichern.

Weiden. (prg) Nach der 6:11-Niederlage vor Wochenfrist in der Thermenwelt gegen den OSC Potsdam sind die Chancen der SV-Wasserballer in der Best-of-three-Serie stark gesunken. Die Oberpfälzer geben trotzdem nicht auf und wollen jede noch so kleine Chance nutzen, um den Gang in die dann entscheidende Abstiegsrunde zu vermeiden. Dafür müsste mit zwei Siegen beim OSC Potsdam aber fast schon eine Sensation gelingen, um sich für die Spiele um die Plätze neun bis zwölf der deutschen Wasserball-Liga zu qualifizieren.

Die erste Partie in Potsdam geht am Samstag um 18 Uhr im Schwimmbad am Brauhausberg über die Bühne. Sollte eine dritte und entscheidende Begegnung erforderlich sein, findet sie am Sonntag zur gleichen Zeit und am gleichen Ort statt.

Die Weidener sind freilich realistisch und wissen, wie schwer es werden wird, die Potsdamer in ihrer eigenen Halle zwei Mal zu schlagen. Sie schöpfen aber Hoffnung, weil zum ersten Mal in der Saison alle Stammspieler am Bord sind. Auch wenn noch nicht alle in Vollbesitz ihrer Kräfte sind, so hat der Kader mit Torwart Vladimir Srajer zwischen den Pfosten und Center Jakob Ströll im Sturm doch an Qualität gewonnen.

Trainer Gerhard Wodarz freut sich, dass er noch vor der wichtigsten Saisonphase aus dem Vollen schöpfen kann. "Wenn jetzt alle gesund bleiben und keine Sperren oder ähnliches unsere Pläne durcheinander bringen, können wir zur alten Stärke zurückfinden." Man wolle in Potsdam alles geben, kündigte Wodarz an: "Wir haben im ersten Spiel gesehen, dass wir in der Lage sind, das Spiel zu führen. Das müssen wir noch über die gesamte Spielzeit bringen."

Sollte es in Potsdam keine Überraschung geben, müssen die Max-Reger-Städter wie in der Vorsaison in die Best-of-5-Serie. Gegner wäre dann wahrscheinlich die SpVg Laatzen (0:1-Rückstand gegen SV Cannstatt). Das erste Spiel würde am Donnerstag, 14. Mai, im Schätzlerbad stattfinden. Die nächsten beiden Spiele sind am 16. und 17. Mai auswärts, die vierte Partie am 23. Mai in Weiden. Wenn erforderlich, wäre das alles entscheidende fünfte Spiel am 30. Mai in fremden Gewässern.
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