Hohe Hürde für Mitterteich

Der Mitterteicher Matthias Männl (rechts) zieht im Hinspiel gegen den ASV Cham ab. Die Stiftländer gewannen die Partie Anfang August mit 2:0. Am Samstag steigt im Bayerischen Wald das Rückspiel. Bild: Gebert

Das Führungstrio der Landesliga Mitte geht am letzten Spieltag vor der Winterpause geschlossen auf Reisen. Es ist durchaus möglich, dass es einen neuen Spitzenreiter gibt, denn die Gegner haben es alle in sich. Auf einem Relegationsplatz wird der SV Mitterteich nicht überwintern, aber der Abstand kann sich verringern.

Weiden. (kap) Die DJK Ammerthal (1./43 Punkte) nutzte den Spielausfall von Fortuna Regensburg (2./42) und übernahm wieder die Tabellenführung. Ob sie diese verteidigt, wird sich zeigen. Gastgeber ist der ehrgeizige Aufsteiger TSV Kareth (10./29), der vor Wochenfrist dem SV Etzenricht (3./41) eine Nullnummer abtrotzte. Vom klaren 4:1-Vorrundensieg sollte sich der neue Spitzenreiter nicht blenden lassen, denn in der Zwischenzeit mauserten sich die Regensburger Vorstädter zu einem ernstzunehmenen Landesligisten.

Kein Lieblingsgegner

Vor Saisonbeginn gehörte der TSV Bad Abbach (9./30) zum erweiterten Favoritenkreis. Aber die Mannschaft blieb einiges schuldig und befindet sich jenseits von Gut und Böse. Dennoch steht der SV Etzenricht vor einer schwierigen Aufgabe, zumal Bad Abbach kein Lieblingsgegner ist. In den letzten fünf Aufeinandertreffen gab es nur einen Sieg für den SVE, aber vier Niederlagen.

Scheitert der SV Mitterteich (13./25) erneut an seiner Auswärtsschwäche? Die Stiftländer feierten erst einen Sieg und holten ein Remis, traten aber mit sechs Pleiten im Gepäck die Heimreise an. Am Samstag geht es in den Bayerischen Wald zum heimstarken ASV Cham (5./35), der sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze macht. Trotz des 2:0-Sieges in der Vorrunde sieht SV-Trainer Reinhold Schlecht der Partie skeptisch entgegen.

Revanchegelüste hegt der SC Ettmannsdorf (7./33). Er dürfte die 1:5- Vorrundenniederlage bei Fortuna Regensburg nicht vergessen haben. Auf die SC-Abwehr wartet Schwerstarbeit. Nach Ammerthal (63) verfügen die Fortunen mit 51 erzielten Toren über den zweitstärksten Angriff der Liga. Treffsicher sind vor allem Kamil Hein (12) und Mahir Hadziresic (11). Nur wenn die beiden an die Kette gelegt werden, besteht eine realistische Möglichkeit zur Revanche.

Auf Jens Matthies, Nachfolger des vor zwei Wochen zurückgetretenen Trainers Markus Kipry bei der DJK Gebenbach, wartet eine schwierige Aufgabe. Er soll den Neuling vor dem sofortigen Wiederabstieg retten. Seit dem 5. August wartet die Mannschaft auf einen Sieg. Gegner war damals der TSV Waldkirchen (8./32), der nun auf die arg gebeutelten Oberpfälzer wartet. Das Ziel des TSV ist klar: Er will sich für die 0:2-Hinspielniederlage revanchieren.
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