Hohe Hürde für SV

Die Wasserballer des SV Weiden müssen alle Kräfte bündeln. Alleiniges Ziel ist der Klassenerhalt. Punkte zu sammeln, ist deshalb das Gebot der Stunde. Und dies wird beim Heimspiel am Samstag in der Thermenwelt bestimmt nicht leicht.

Weiden. "Wir haben nur noch schwere Spiele", lautet die Antwort von Trainer Gerhard Wodarz auf die Frage, wie er den nächsten Gegner einschätzt. Der SV Krefeld 72 ist in der Tat ein harter Brocken. Mit 9:5 liegen die Westdeutschen aktuell auf Tabellenplatz vier in der Wasserball-Bundesliga Gruppe B. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Im Anschluss um 19.45 Uhr spielen die U17-Mannschaften beider Vereine in der Jugend-Bundesliga gegeneinander.

Der Gast aus Krefeld blieb zum Saisonauftakt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die mit den Ex-Nationalspielern Tobias Kreuzmann und Sven Rößing enorm verstärkte Truppe der Seidenstädter findet aber langsam, aber sicher zur erhofften Stärke, was das Remis vor zwei Wochen beim Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße beweist. Wie ungemütlich es in Neustadt sei kann, erfuhren die Weidener vor einer Woche am eigenen Leib (6:15-Niederlage). Die Krefelder schafften es als bisher einziges Team der Gruppe, den Pfälzern einen Punkt abzunehmen, und dies sogar ohne Kreuzmann und Rößing.

Die Weidener setzen jedoch auf ihre Heimstärke und wollen alles probieren, um in der Thermenwelt möglichst viele Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Trainer Wodarz traut seiner Truppe einiges zu, sowohl im positiven aber als auch im negativen Sinne: "Auch wenn wir jeden in der Runde schlagen können, können wir ebenso jederzeit gegen jeden verlieren. Das macht die Geschichte so spannend. Der Abstieg wird zwar in den letzten Spieltagen ausgespielt aber die Ausgangsposition müssen wir uns während der Hauptrunde erarbeiten. Hier zählt jeder Punkt und jedes Tor." Wodarz fordert deshalb von der Mannschaft bedingungslosen Einsatz.

Der direkte Kontrahent im Duell um den wichtigen fünften Tabellenrang, SC Wedding Berlin, überraschte am vergangenen Wochenende mit einem Punkt in Plauen und hat sich bereits mit zwei Punkten von den Oberpfälzern entfernt. Es wird für die Weidener je länger die Saison dauert immer schwieriger, genügend Punkte zu holen. Auch wenn das letzte Hauptrundenspiel gegen Wedding in Weiden gespielt wird, darf der Abstand nicht zu groß werden, um in Schlagdistanz zu bleiben. Die Aufgabe gegen Krefeld zählt nicht zu den einfachsten, deshalb brauchen die Weidener dringend die Unterstützung ihrer Anhänger.

Die Mannschaft für Samstagabend: Vladimir Srajer und Florian Modl im Weidener Tor, Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Kirill Olkhovsky, Andreas Jahn, Sean Ryder und Alex Schäfer.
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