Hohe Zuschüsse möglich

Der Franz-Josef-Strauß-Platz liegt öde und leer in der Stadtmitte, nun soll er als Baugebiet ausgewiesen werden.

Es kommt Bewegung in die Überlegungen zur Folgenutzung am Franz-Josef-Strauß-Platz. Auch für die Sanierung des städtischen Kindergartens zeigt sich eine Fördermöglichkeit über ein Bundesbauprogramm. Diese Themen diskutierte der Stadtrat nichtöffentlich.

Das Auftragsvorhaben für die Bauleitplanung am Franz-Josef-Strauß-Platz machte die Stadt über einen E-Mail-Pool des Architekturkreises Regensburg und des Architekturzirkels Schwandorf bekannt. Darin wurden Städteplaner aufgefordert, eine Bewerbung für die Bauleitplanung zum Franz-Josef-Strauß-Platz abzugeben.

Darauf hin hatten sich fünf Büros gemeldet. Seitens der Verwaltung kamen drei Bewerber in die engere Wahl. Von diesen wurde ein konkretes Angebot eingeholt. Den Auftrag für die Bauleitplanung zum künftigen Baugebiet vergab der Stadtrat an die Rösch GmbH aus Gebenbach als Mindestbietendem zum Honorar von 23 700 Euro.

Wie weiter beraten wurde, hat das Bundesbauministerium am 5. Oktober den Aufruf zur Einreichung von Projekten für das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" veröffentlicht.

Frist knapp bemessen

Die Frist zur Projekt-Einreichung inklusive Planung und Kostenberechnung laufe hierfür bereits am 15. November ab - ein unverständlich kurzer Zeitrahmen, wie Stadtverwaltung und Bürgermeister feststellten. Dies sei natürlich nur machbar, wenn ein Projekt gerade zufällig in der entsprechenden Planungsreife vorliege. Konkret treffe dies nur für den städtischen Kindergarten zu.

Bundesweit stehen in diesem Programm 100 Millionen Euro zur Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden zur Verfügung. Die Fördersätze betragen grundsätzlich 45 Prozent, bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage bis zu 90 Prozent. Für die Antragstellung ist die Vorlage eines entsprechenden Stadt- oder Gemeinderatsbeschlusses erforderlich.

Der Stadtrat hat die Antragstellung nun in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Für die Stadt Auerbach bestehe die Chance darin, die Sanierung des städtischen Kindergartens mit einer höheren Quote als den üblichen rund 45 Prozent bezuschusst zu bekommen. Der städtische Kindergarten wird generalsaniert. Jetzt kann die Stadt auf hohe Zuschüsse hoffen
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