HPZ-Schüler erkunden den Lebensraum Wald
Heimische Tiere

Studienreferendarin Natalie Enkler (rechts) erklärte den Jugendlichen die Unterschiede von Reh- und Rotwild.
Irchenrieth. (hfz) Ein Naturerlebnis der besonderen Art war die Exkursion der HPZ-Schüler in die Wälder der Umgebung. Die Berufsschulstufe der Förderschule informierte sich über die dort lebenden Tiere und über die Jagd. Die Jagdpächter Hans Krug und Dieter Bittner stellten ihre Revierflächen in Bechtsrieth für diese mehrstündige Erkundung zur Verfügung.

Nach der standesgemäßen Begrüßung durch die Jagdhornbläser Otto Uhl und Theo Margeth erlebten die 25 Schüler eine Hundevorführung als simulierte Suche nach einem verletzten Wild. In zwei Gruppen erklärten die Jäger Helmut Brandl und Ramon Gomez-Islinger die heimische Fauna.

An zahlreichen Stationen erläuterten die Studienreferendarinnen des Biologieseminars an der Hans- Scholl-Realschule anhand zahlreicher Präparate die einzelnen Tiere. Das Spektrum reichte vom Lebensraum Wasser über häufige Schalenwildarten bis hin zu Greifvögeln und Eulen.

Die Marderartigen, der Fuchs und ausgewählte Rabenvögel standen repräsentativ für typische Nesträuber, aber auch für wichtige Regulatoren im Ökosystem. Bevor es eine Brotzeit gab, demonstrierte der Hannoveraner Schweißhund "Artos" die Kunst des sogenannten Bringselverweisens, einer Methode des Anzeigens von aufgefundenem Wild.
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