HSG-Damen 18:21 bei Titelaspirant
Handball

Marktredwitz. (len) Ohne Hermankova (verletzt), Kraus (privat verhindert), Proskova und einer angeschlagenen Jessica Spannig reisten die HSG-Damen stark dezimiert zu einem weiteren Titelaspiranten der Bayernliga, dem HSV Bergtheim. Am Ende zogen die Oberfranken mit 18:21 (7:9) den Kürzeren.

Beide Mannschaften begannen sehr nervös und mit vielen technischen Fehlern, so dass nach zehn Minuten nur ein 2:2 an der Anzeigetafel stand. Durch unkonzentrierte Abschlüsse und schlechtes Rückzugsverhalten lud die HSG die Unterfranken zu schnellen Gegentoren ein. Dadurch zog der HSV auf 7:2 davon. Eine Auszeit von Trainer Markus Depold zeigte Wirkung und die HSG arbeitete sich bis zur Halbzeit auf 7:9 heran.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit profitierten beide Mannschaften von den Fehlern des Gegners, wodurch zunächst die HSV-Mädels wieder mit fünf Toren davonzogen. Doch die HSG gab nicht auf und kämpfte sich wieder auf zwei Tore heran. Durch fehlende Erfahrung kam es aber immer wieder zu leichten Fehlern und überhasteten Abschlüssen, so dass Bergtheim erneut einen Fünf-Tore-Vorsprung herstellen konnte. Dank einer gut aufgelegten Heike Faltenbacher, die vor allem in den Schlussminuten mehrere freie Würfe entschärfen konnte, sowie einer Umstellung der Abwehr kam die HSG drei Minuten vor Schluss auf ein Tor heran. Trotz einer großen kämpferischen Leistung fehlte die letzte Konsequenz, um einen verdienten Punkt mit nach Hause nehmen zu können.

HSG-Damen: Faltenbacher, Gruber - Zeitler (2), Pöhlmann (2), Birner, Burger, Wölfel (9), Meyerhöfer (1/1), Kauer, Radtke (4/2), Spannig - SR: Kadri, Riza (beide Ottobeuren) - Zuschauer: 200 - Zeitstrafen: HSV 2, HSG 3

Derby-Niederlage für HSG-Herren

Marktredwitz. (len) Für dieses Handballspiel der Landesliga Nord war der Begriff Derby mehr als angebracht. Die beiden Fan-Lager sahen zwei verschiedene Halbzeiten und am Ende einen nicht unverdient jubelnden HSV Hochfranken, der sich gegen die Herren der HSG Fichtelgebirge mit letzter Kraft über die Ziellinie rettete. Das Endergebnis lautete 30:29 (19:10) für die Gastgeber.

Im Vorfeld dieser Partie waren sich alle einig, dass es spannend und eine knappe Angelegenheit werden würde. Wie die Begegnung dann aber ablief, das hatte niemand auf der Rechnung. Mit 10:19 lagen die HSG-Herren zur Pause zurück und die Entscheidung schien bereits gefallen zu sein. Doch sie bäumten sich auf und starteten eine furiose Aufholjagd. Am Ende konnte sich der HSV bei seinem Keeper Vladimir Michanek bedanken, der in den Schlussminuten hervorragende Reaktionen zeigte und den Ein-Tore-Vorsprung festhielt.

HSG-Herren: Brosko , Rieß, Gruber - Hartmann (6/3), St. Tröger (3) , Bralic (3), Schöffel, Fischer, Birner, Wippenbeck (7), Flasche (8), M. Tröger (2), Ruckdäschel - SR: Hermannstädter (Herzogenaurach)/Goeckel (Roth) - Zuschauer: 500 - Strafzeiten: HSV 8, HSG 5 - Rote Karte: (55.) Mocker (HSV) übertriebener Körpereinsatz

Spielfilm: 0:1, 2:3, 6:6, 8:6, 11:9, 11:10, 19:10 (Halbzeit), 21:10, 25:16, 26:20, 27:24, 29:26, 30:27, 30:29
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