HSG-Damen drehen nach der Pause auf
Handball

Marktredwitz. (len) Mit dem 27:19 (13:13)-Erfolg gegen den TSV Ottobeuren festigte die Damenmannschaft der HSG Fichtelgebirge ihren Mittelfeldplatz in der Handball-Bayernliga und vergrößerte zugleich den Abstand zur Abstiegszone.

Die Fichtelgebirgler begannen vor 120 Zuschauern sehr konzentriert in der Abwehr und gingen mit 2:0 in Front. Dann schlichen sich aber Fehler in Abwehr und Angriff ein. Die Gäste kamen stärker auf und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die mangelnde Chancenverwertung der HSG war ein Grund, dass es zur Halbzeit 13:13 stand.

Nach dem Seitenwechsel war die HSG Fichtelgebirge nicht mehr wiederzuerkennen. Die Gastgeber zeigten nun Biss und hatten mit Torfrau Janina Gruber einen überragenden Rückhalt. Sie ließ bis zur 51. Minute nur drei Treffer der Gäste zu und die HSG zog auf 23:16 davon. Am Ende gab es einen verdienten 27:19-Erfolg.

HSG-Damen: Faltenbacher, Gruber - Wölfel (5), Mulkey (4), Kraus (6/1), Kauer (2), Scheidler (3), Gluth (2), Schösser (1), Radtke (1), Burger (1), Birner (1/1), Pöhlmann (1), Grimm - Strafzeiten: HSG 3, TSV 6 - Rot: (55.) Keßler (TSV) nach dritter Zeitstrafe

HSG-Herren feiern Heimsieg

Marktredwitz. (len) Die Herren der HSG Fichtelgebirge können zu Hause doch noch gewinnen. Das bewiesen sie mit dem 33:30 (17:15)-Erfolg in der Landesliga-Partie gegen Neuling HC 03 Bamberg, der vor 200 Zuschauern alles versuchte, um sich eine Punkteteilung zu erkämpfen.

Den Torreigen eröffnete der stärkste Werfer an diesem Tag, Johannes Wippenbeck, der von Bamberg nicht unter Kontrolle zu bringen war und es auf insgesamt 13 Treffer brachte. Die Gäste, mit den ehemaligen HSG-Akteuren Nikolai Schöffel und Frank Fischer, hielten aber energisch dagegen und blieben auf Tuchfühlung. Erst mit einem Zwischenspurt zog die HSG über 9:6 auf 14:10 davon. Zur Pause stand es 17:15. für die Gastgeber.

Im zweiten Spielabschnitt nahm Bamberg Wippenbeck phasenweise in Manndeckung. Die HSG ließ sich von dieser Maßnahme kaum beeindrucken und baute die Führung auf 27:22 aus. Bamberg gab nicht auf und kam noch einmal auf ein Tor heran, doch am Ende feierten die Gastgeber einen verdienten 33:30-Sieg.

HSG-Herren: Gruber, Rieß - Wippenbeck (13/6), Bralic (4), Flasche (8), M. Tröger (4), Pich (2), Burger (1), Stryc (1), Habedank, Ruckdäschel, Röde, Benda, Zitzlmann - Strafzeiten: HSG 3, Bamberg 4
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