HSG-Frauen drehen die Partie

Julia Fischer (blaues Trikot) traf gegen die HSG Mainfranken sechs Mal. Die Spielgemeinschaft aus Nabburg und Schwarzenfeld tat sich lange schwer, holte aber doch noch die zwei Punkte. Bild: Baehnisch

Das ging noch einmal gut: Mühevoll erkämpften sich die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag zwei Punkte.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gewannen am Samstag bei der HSG Mainfranken (ein Zusammenschluss der Vereine TG Kitzingen, TV Etwashausen und TSV Mainbernheim) mit 25:22.

Meyer überragend

Die Gäste übernahmen von Anfang an das Kommando. Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl schafften es nicht, die ehemalige Regionalspielerin Melanie Meyer in den Griff zu bekommen. Abstimmungsprobleme ermöglichten der HSG Mainfranken einfache Tore. "Wir haben uns am Anfang zu sehr von der dünn besetzten Bank des Gegners blenden lassen. Bei uns war keine Stimmung und Spannung vorhanden", sagte Völkl. Auch das Angriffsspiel des Gastgebers war nicht mit dem der letzten Begegnungen zu vergleichen. Die Mannschaft blieb den Zuschauern in einer gut besuchten Nabburger Gymnasiumhalle einiges schuldig. Mit 5:8 lagen die Gastgeberinnen schnell im Rückstand. Wegen zu vieler technischer Fehler und unvorbereiteter Aktionen kam die heimische HSG nicht heran. Bis zur Pause wurde der Rückstand aber auf 12:13 verkürzt.

Obwohl Trainer Völkl mehr Konsequenz in der Defensive und eine spielerische Linie im Angriff forderte, wurde es in der zweiten Spielhälfte zunächst nicht besser. Die Gäste aus Unterfranken gingen kein hohes Tempo, bestimmten aber trotzdem die Begegnung. Individuelle Schwächen kennzeichneten das Spiel der Oberpfälzerinnen. Da aber die Wechselmöglichkeiten der Gäste eingeschränkt waren, schafften die Gastgeberinnen in der 40. Spielminute mit 16:15 die Führung. Ab diesem Zeitpunkt strahlten sie mehr Sicherheit aus, durch einige Ballgewinne hätten sie sich auch absetzen können. Bis zum 20:20 blieb aber die Partie total ausgeglichen. Die letzten zehn Minuten ließ Trainer Völkl die beste Spielerin der Gäste, Melanie Meyer, in Manndeckung nehmen, was den Gästen schwer zu schaffen machte. Auch auf die neu eingewechselte Torfrau Lisa Pröls konnten sich die Gäste nicht mehr einstellen. Mit einem Schlussspurt sicherten sich die Einheimischen den 25:22-Sieg und zwei sehr wichtige Punkte.

"Es war heute ein reiner Arbeitssieg. Wir waren im Angriff heute sehr weit von unseren Möglichkeiten entfernt. Es war kein Vergleich zu den letzten Spielen", urteilte Trainer Völkl. "Letztendlich haben sich die Mädels jedoch da durchgekämpft. Das muss man auch mal schaffen."

Tore HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Kovarikova 6; Fischer 6; Czichon 4; Völkl-Simbeck 4/1; Fröhlich 2; Schopper 1; Fleischmann 1; Rank 1
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