HSG-Frauen nie in Gefahr

Es gab an diesem Tag nur ein Manko: Die mangelnde Chancenverwertung. Ansonsten lief es bei den Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld fast wie am Schnürchen.

Nabburg. Einen nie gefährdeten Sieg feierten die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag in der Gymnasiumhalle gegen die HG Kunstadt. Sie siegten gegen das Landesliga-Schlusslicht souverän mit 32:18.

Im Gegensatz zu den vergangenen Partien waren die Damen von Trainer Wolfgang Völkl von Anfang an hellwach. Bei der 5:1-Abwehrvariante zeigten sich zwar einige Abstimmungsprobleme, doch durch eine sehr gut agierende Lisa Pröls im HSG Tor wurden einige Torchancen des Gegners verhindert. Das Angriffsspiel lief an diesem Tag auch flüssiger. Allerdings ließ die Chancenverwertung an diesem Tag zu wünschen übrig. Bereits in der Anfangsphase blieben zwei Siebenmeter und einige gute Kontermöglichkeiten liegen. So konnten die Gäste bis Mitte der ersten Spielhälfte den HSG-Damen bis zum 7:5 noch folgen. Dann jedoch zogen die Oberpfälzerinnen das Tempo an. Die HG Kunstadt war danach chancenlos. Bis zum Pausenpfiff dominierten die Gastgeberinnen mit 17:8.

Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich nicht viel. Eine relativ sicher stehende 5:1-Deckung und zahlreiche flüssige Kombinationen im Angriff zeigten, dass die HSG-Damen diese Begegnung immer beherrschten. "Kunstadt wollte uns mit seiner Abwehr immer wieder unter Druck setzen und Ballverluste provozieren", hatte HSG-Trainer Wolfgang Völkl erkannt.

Die Gastgeberinnen waren an diesem Tag allerdings hellwach und von jeder Position aus torgefährlich. Immer wieder fanden sie die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Nach 45 Spielminuten führten die Gastgeberinnen bereits mit 26:16. Der einzige Negativpunkt an diesem Tag war eindeutig die Chancenverwertung. Neben vielen hundertprozentigen Möglichkeiten konnte die gegnerische Torfrau auch sechs Siebenmeter entschärfen. "Wir hatten wahnsinnig viele Torchancen und da fällt dann die Abschlussschwäche nicht ins Gewicht", erklärte Völkl weiter. Trotz der klaren Führung aber hielten die Gastgeberinnen das Tempo hoch und siegten mit 32:18.

Bessere Absprachen

"Wir sind heute gegen den Tabellenletzten ganz anders aufgetreten als letzte Woche. Im Angriff konnten wir uns gut auf die Deckung der Gäste einstellen und auch in der Abwehr haben die Absprachen wesentlich besser geklappt", bilanzierte der Trainer. "Jetzt hoffe ich, dass die Verletzten für die beiden folgenden Oberpfalzderbys gesund werden."

HSG-Tore: Ramona Völkl-Simbeck 7; Nathalie Fleischmann 7/2; Martina Rank 5; Anna Kovarikova 4; Verena Luley 4; Carina Schopper 3; Carina Czichon 2
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