HSG ganz schwach unterwegs

Normalform hätte wohl schon gereicht, aber die Handballer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld brachten beim ESV Regensburg nicht viel auf die Reihe. Neben der Niederlage gab es noch weitere Verluste.

Regensburg. (kum) In einem Spiel, das zu keinem Zeitpunkt BOL-Niveau erreichte, verlor die HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Samstag beim ESV Regensburg mit 16:18. Somit startete man denkbar schlecht in die Rückrunde der Bezirksoberliga und muss den Blick in der Tabelle nun endgültig nach unten richten.

Nur Abwehr überzeugend

So überzeugend wie die HSG die Begegnung in der Hinrunde für sich entscheiden konnte, so schwach präsentierten sich die Jungs von Trainer Daniel Kessler am Samstag zum Rückrundenauftakt. Überzeugend allein war die Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit dem Torhüter, was nur sechs Gegentore in der ersten Halbzeit belegen. Durch konsequentes Verschieben wurden beim ESV die Anspiele an den Kreis unterbunden. Auch freie Würfe ließ die HSG nicht zu. So erkämpften sich die Gäste ein ums andere Mal den Ball, der vorne aber wieder verspielt wurde. Überhastete Abschlüsse, katastrophale Pässe und etliche technische Fehler, sowie naive Stürmerfouls hielten die Partie sehr torarm und sorgten für ein sehr schwaches Niveau. Anstatt mit druckvollem und geldudigem Spiel auf gute Wufmöglichkeiten zu warten, wurde bei der erstbesten Gelegenheit abgeschlossen.

Knappe Pausenführung

Zur Pause führte die HSG mit 8:6. Sie hätte aber weitaus höher vorne liegen müssen, wenn sie nur annähernd eine durchschnittliche Angriffsleistung geboten hätte. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte die Ernüchterung für die Gäste: Erst sah Felix Zeißner nach einem normalen Foulspiel, das die Schiedsrichter als grob werteten, die Rote Karte. Kurz darauf verletzte sich Felix Fenchl bei einem Konter schwer und konnte nicht weiterspielen.

Trainer Kessler sauer

Beim Stand von 10:10 konnte der Gastgeber erstmals ausgleichen, ehe die HSG wieder auf zwei Tore davonzog. Doch dann gelang dem ESV ein 5:1-Lauf, den die HSG nicht mehr aufholen konnte. Zu allem Überfluss sah Armin Kiener Sekunden vor Schluss noch Rot, womit er am nächsten Samstag gegen den SV Auerbach II fehlen wird. Am Ende stand eine 16:18-Niederlage zu Buche, die Trainer Kessler mächtig ärgerte: "Wahnsinn, wie viele Fehler wir in dieser Partie gemacht haben. So hast du keine Punkte verdient."

HSG-Tore: Kiener 3/2, Held 2/1, Schießl 2, Spiller 2, Schanderl 2, Ziereis 2, Zeißner 1, Forster 1, Fenchl 1
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