HSG-Handballerinnen empfangen Abstiegskandidaten
Heimsieg Pflicht gegen Helmbrechts

Julia Fischer versucht, sich am Kreis durchzusetzen. Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben am Samstag im Sportpark Schwarzenfeld gegen den TV Helmbrechts einen Sieg vor Augen. Bild: bwr
Nabburg/Schwarzenfeld. Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld spielen wieder einmal vor ihrem Schwarzenfelder Publikum. Nachdem die letzten Heimspiele in der Gymnasiumhalle in Nabburg stattfanden, treffen sie um 17.15 im Sportpark auf den TV Helmbrechts. Da die vergangene Partie nach hartem Kampf gegen die SG Regensburg knapp verloren wurde, gilt es für die HSG-Damen, wieder den Blick nach vorne zu richten. Vor der verdienten Weihnachtspause müssen noch drei Partien bestritten werden.

Stetiger Aderlass

Der TV Helmbrechts steht mit nur zwei Siegen auf einem Abstiegsplatz. In den letzten Jahren verabschiedeten sich immer wieder Leistungsträger und Stammkräfte. So muss die Mannschaft von Saison zu Saison immer wieder versuchen, junge Spielerinnen in das Team einzubauen. In der vergangenen Saison konnte die Landesliga dank gewonnener Relegationsspiele gerade noch gehalten werden. Was der Verdienst von Miri Aust sein dürfte, welche durch ihre Erfahrung und Routine der Mannschaft Sicherheit gibt. Zwischenzeitlich hat es beim TV Helmbrechts einen Trainerwechsel gegeben.

Nach den beiden Kraftakten in den Oberpfalzderbys darf sich die HSG Nabburg/Schwarzenfeld nicht ausruhen. "Die Mädels haben bisher wahnsinnig viel geleistet. Keine Frage, aber wir dürfen da jetzt nicht locker lassen", meint Trainer Wolfgang Völkl. Das Abwehrverhalten hat sich in den letzten Begegnungen immens gebessert, Nachteile in der Defensive werden durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensiert. Und auch das Angriffsspiel wird immer individueller, wobei sich HSG-Damen gut auf verschiedene Abwehrformationen einstellen können.

Athletik im Vordergrund

Aufgrund des dünn besetzten Kaders liegt der Schwerpunkt in den Trainingseinheiten aktuell auf der Athletik. Viele Spiele in dieser Saison wurden gewonnen, weil in den letzten Spielminuten noch genügend Reserven vorhanden waren. Ziel muss sein, dem Gegner von Anfang an das Tempospiel aufzuzwingen.

"Wichtig wird sein, dass sich meine Mädels nicht mehr mit der knappen Niederlage gegen Regensburg beschäftigen", erklärt Völkl. "Wir kennen den Gegner sehr gut und so können wir uns dementsprechend vorbereiten. Es macht zurzeit riesigen Spaß zu Hause zu spielen. Das sollten wir auch im Spiel gegen Helmbrechts zeigen und zwei Punkte holen."
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