HSG-Handballerinnen verlieren in Cadolzburg mit 24:33 - Partie lange Zeit ausgeglichen
Kleine Aussetzer machen den Unterschied

Cadolzburg. (söt) Eine erneute sehr deutliche Niederlage mussten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag hinnehmen. Sie verloren gegen den HC Cadolzburg mit 24:33.

Schon vor der Begegnung war klar, dass Trainer Wolfgang Völkl auf die Spielerinnen Fröhlich, Kovarikova und Rank verzichten muss. Dies sollte sich vor allem auf den Rückraumpositionen im Laufe der Partie als negativ erweisen. Trotzdem kamen die HSG-Damen sehr gut aus ihren Startlöchern. Nur vereinzelt musste Trainer Völkl in der Abwehr Korrekturen vornehmen. Das Gesamtpaket mit der gewählten 5:1-Variante konnte sich sehen lassen. Auch das Angriffsspiel lief zu Beginn, trotz Manndeckung für Ramona Simbeck relativ rund. Die Partie gestaltete sich sehr offen. Zwar konnten die Oberpfälzerinnen nie in Führung gehen, dennoch blieben sie dem HC Cadolzburg bis zum Spielstand von 9:10 immer auf den Fersen. Bis zu diesem Spielstand konnten die schnellen Gegenstöße des Gastgebers gut abgefangen werden. Danach folgte der erste kleine Konzentrationsverlust der Völkl-Schützlinge. Einfache Ballverluste nutzen die Cadolzburger Spielerinnen zu leichten Toren, so dass es zum Halbzeitpfiff 17:12 für den Gastgeber stand. Dieser Vier-Tore-Rückstand hätte vermieden werden können. Die HSG-Damen sortierten sich in der Pause neu. Identisch wie in der ersten Hälfte hielten die Gäste wieder gut mit. Immer wieder fanden sie, die Lücken in der gegnerischen Abwehr.

In der 40. Spielminute stand es 21:15 für die Franken, danach waren die die Gäste wieder fünf Minuten nachlässig. Viele einfache technische Fehler im Angriff, und auch schon in der Vorwärtsbewegung führten zu Ballverlusten. Schnell vergrößerten die Gäste den Vorsprung auf 26:17. "So etwas darf gegen die Cadolzburger Damen nicht passieren. Das wird dann eiskalt bestraft." Nach einer taktischen Auszeit fingen sich die Oberpfälzerinnen wieder etwas. Die Fehlerquellen wurden reduziert, was aber letztendlich nichts mehr an dieser verdienten 24:33-Niederlage änderte.

"Trotz der hohen Niederlage bin ich zufrieden", sagte Trainer Völkl nachher. "Wir haben im Angriff wieder wesentlich mehr gezeigt als zuletzt. Cadolzburg bestraft jeden technischen Fehler mit schnellen sicheren Gegenstößen. Da muss man wirklich konditionell geschlossen auf hohem Niveau sein, um dagegenhalten zu können. Das sind wir zur Zeit nicht. Jetzt wollen wir im nächsten Heimspiel wieder punkten um unseren guten siebten Tabellenplatz nicht zu gefährden."

HSG-Tore: Simbeck 12/6, Fischer 3, Czichon 3, Luley 2, Schopper 1, Desing 1, Fiala 1, Fleischmann 1
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