HSG-Handballfrauen mit personellen Problemen - Beim TV Helmbrechts knappe 24:26-Niederlage
Rumpfmannschaft schlägt sich wacker

Nabburg. (söt) Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Sie mussten sich beim TV Helmbrechts mit 24:26 geschlagen geben.

Schon vor der Partie war die Ausgangssituation nicht die beste. Nach dem Training am Freitag stand nämlich fest, dass die Fahrt zum Auswärtsspiel ohne Auswechselspielerinnen angetreten werden muss. Kurzfristig reaktivierte deshalb Trainer Wolfgang Völkl Anna Kovarikova.

Von Anfang an fanden die HSG-Damen nicht in die Begegnung. Der TV Helmbrechts hingegen wollte die derbe 19:31-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen und begann dementsprechend motiviert. Wie erwartet überzeugte Miri Aust und setzte geschickt ihre Kreisläuferinnen in Szene. Zwar erzielte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Völkl das erste Tor, jedoch übernahmen mit zunehmender Spieldauer die Oberfranken das Zepter. Helmbrechts schaffte es immer wieder, mit ein, zwei Toren in Führung zu gehen.

Zwei Verletzte

Die Gäste taten sich schwer. In der Abwehr probierten sie mehrere Varianten aus und nur durch viel Aufwand schafften sie es, sich einige Bälle zu erkämpfen. Im Angriffsspiel fehlte komplett die Linie. Zu oft rannten sich die HSG-Spielerinnen in der gegnerischen Abwehr fest und auch die Chancenauswertung war miserabel. Dann kam noch kurz vor der Halbzeitpause der erste personelle Rückschlag. Verena Luley verletzte sich am Finger und konnte nicht mehr spielen. Mit einem 11:12-Rückstand ging es in die Pause.

Trainer Wolfgang Völkl stellte seine Mannschaft auf ein enges Kampfspiel in der zweiten Hälfte ein - und so sollte es auch kommen. Die Oberfranken zeigten schöne Aktionen und erzielten gegen eine schwache HSG-Defensive einfache Tore. Den Gästen hingegen gelang es nur über Einzelaktionen, dran zu bleiben. So behauptete der TV Helmbrechts über 15:13, 18:14 und 21:19 seine Führung.

Dann kam der nächste personelle Schlag für die Oberpfälzer. Anna Stubenvoll verletzte sich nach einem Konter schwer am Knie. Die nächsten Spielminuten schienen die HSG-Damen sichtlich geschockt, was der TV Helmbrechts ausnutzte und mit sechs Toren in Folge auf 25:19 davonzog. Zwar fingen sich die Völkl-Schützlinge in den letzten Spielminuten noch einmal, doch der TV Helmbrechts ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann am Ende mit 26:24 gegen eine sehr stark dezimierte HSG-Mannschaft.

Fazit von Trainer Wolfgang Völkl: "Wir wussten, dass Helmbrechts zu Hause sehr kampfstark auftritt. Wir kamen von Anfang an nicht richtig ins Spiel. Die Abwehr stand nicht stabil genug und im Angriff hatten wir spielerisch zu wenig drauf. Trotz unserer personellen Sorgen hätten wir hier Punkte mitnehmen können. Ich hoffe, dass Anna Stubenvoll nicht zu lange ausfällt."

HSG-Tore: Fröhlich 9/4, Simbeck 8/3, Rank 3, Stubenvoll 2, Luley, Kovarikova je 1
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