HSG-Herren verspielen noch einen Vorsprung - Neutraubling siegt am Ende in Schwarzenfeld mit ...
Viel Pech in den letzten Minuten

HSG-Trainer Daniel Kessler trieb auch gegen den TSV Neutraubling seine Mannschaft immer wieder an. Bild: bwr
Schwarzenfeld. (kum) Eine knappe und unglückliche Niederlage kassierten die Handballer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Samstag. Sie verloren zu Hause gegen den TSV Neutraubling mit 24:25. Die Zuschauer sahen eine interessante, wenn auch nicht immer hochklassige BOL-Partie. Die beiden jungen Teams zeigten technisch anspruchsvollen Handball mit jeder Menge Tempo, in einigen Situationen fehlte jedoch auch die Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit.

Der Favorit aus Neutraubling wollte von Beginn an dominant auftreten, die Gastgeber hielten aber frech dagegen. Bis zum 4:4 war die Partie total ausgeglichen. Dann gelangen dem TSV zwei Tore aus weiter Entfernung. Der Gast schien etwas Aufwind zu bekommen, doch das täuschte. Die Neutraublinger scheiterten einige Male am guten HSG-Torwart Florian Sturm, die Gastgeber dagegen nutzten ihre Chancen und lagen 9:6 vorne. Vor allem den Linkshänder Simon Schießl bekamen die Gäste nicht in den Griff. Zur Pause führte die HSG mit 14:9.

Im zweiten Durchgang agierte die Gästedefensive deutlich aggressiver und sollte Erfolg damit haben: Langsam schrumpfte der Rückstand und dann lag Neutraubling sogar mit 22:20 vorne. In dieser Phase traf die HSG-Mannschaft ein paar falsche Entscheidungen zu viel und kassierte zudem unnötige Zweiminutenstrafen. Doch die Gastgeber zeigten Moral und kämpften sich über die Abwehr wieder zurück ins Spiel.

Beim Stand von 23:23 vergab der HSG allerdings zwei Siebenmeter, die Gastgeber konnten nicht vorlegen. Es folgte eine ähnlich verrückte Schlussminute wie vergangene Woche: 18 Sekunden vor Schluss ging Neutraubling in Führung und die HSG bekam noch die Chance auf den Ausgleich, allerdings konnte der Gast den Versuch mit einem Foul unterbinden. So blieb der HSG der eigentlich hochverdiente Punkt verwehrt, sie verlor mit 24:25.

Natürlich trauerte man auf Seiten der HSG den verlorenen Punkte nach, aber Coach Daniel Kessler machte auch Mut: "Positiv ist, dass wir gezeigt haben, dass wir sogar gegen die Spitzenmannschaften der Liga mithalten können. Doch wir müssen in den nächsten Spielen auch wieder Punkte holen. Dazu muss unsere junge Truppe aus diesen Spielen lernen und abgezockter werden, doch ich glaube an meine Jungs."

HSG-Tore: Kiener 8 (1), Blödt 5, Schießl 3, Spiller 3, Duschner 2, Fenchl 1, Held 1, Schanderl 1
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