HSG macht's spannend

Armin Kiener (Bildmitte im blauen Trikot) bekommt eins auf die Nase. Die Schmerzen waren erträglich, denn die HSG Nabburg/Schwarzenfeld feierte gegen Erlangen/Niederlindach einen wichtigen Sieg. Bild: Baehnisch

Ein Auf und Ab: Die Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld lassen ihre Fans lange zittern, ehe der wichtige Heimerfolg in der Bezirksoberliga unter Dach und Fach ist.

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Am Ende wurde es noch einmal richtig eng: Mit 28:27 gewann die Handballgemeinschaft Nabburg/Schwarzenfeld das HSG-Duell gegen Erlangen/Niederlindach. Zwischenzeitlich hatte die Heimmannschaft die BOL-Partie klar im Griff, ehe es noch einmal spannend wurde.

Das Spiel bot über 60 Minuten viel Action, da die HSG aus Erlangen für schnellen Handball bekannt ist und die Gastgeber dagegenhalten wollten. Nach kurzer Warmlaufphase machte das Heimteam von HSG-Coach Daniel Kessler die bessere Figur und ging in Führung. Eine kurze Schwächephase ließ die Gäste zwar ausgleichen und sogar in Führung gehen. Im Anschluss fingen sich die Hausherren wieder und zogen davon. Zur Halbzeit stand es 14:9 und die Gastgeber schienen das Spiel fest im Griff zu haben. Auch deswegen hatte Trainer Daniel Kessler zur Pause nur Kleinigkeiten zu bemängeln.

Zu positive Ansprache?

Vielleicht war die Ansprache auch zu positiv, denn nun schien nach dem Spiel schien bei seinem Team kurz die Luft raus: Torchancen wurden vergeben, Spielzüge nicht ganz zu Ende gespielt und einige Ideen waren schlicht zu verrückt, um funktionieren zu können. Und so schafften die Gäste durch Kontertore den Anschluss. Erst dann ging wieder ein Ruck durch die Heimmannschaft: Sukzessive wurde der alte Abstand wieder hergestellt.

Das sollte sich aber als trügerisch herausstellen: Erlangen/Niederlindach stellte auf offene Abwehr um und setzte die Gastgeber so unter Druck. Die Hausherren wussten lange nicht mit dieser Situation umzugehen und verschenkten reihenweise Konterchancen. So schmolz der ursprünglich komfortable Vorsprung zusammen, was Coach Daniel Kessler sichtlich missfiel. Denkbar knapp rettete die heimische HSG ein 28:27 über die Zeit und konnte nach Abpfiff heilfroh sein, das zwischenzeitlich klare Spiel nicht noch abgegeben zu haben.

HSG-Tore: Kiener 8, Blödt 6/1, Spieller 5, Held 4, Schanderl 2, Schießl 2, Zeißner 1
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