HSG mit Minimalbesetzung

Schwer wird es für die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld, die Hürde beim Post SV Nürnberg erfolgreich zu nehmen. Mannschaftliche Geschlossenheit könnte erneut die Erfolgsformel lauten.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Nach einer einwöchigen Spielpause greifen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag, 7. Februar, wieder in das Spielgeschehen der Landesliga ein. Es geht zum nächsten Auswärtsspiel um 18.15 Uhr bei der Post SV Nürnberg.

Der Gastgeber nimmt den drittletzten Platz ein und steht mächtig unter Druck. Sechs Punkte trennen den Aufsteiger vor einer sicheren Nichtabstiegsposition. In der Vorrunde gelang den HSG-Damen zu Hause nach einer sehr hart umkämpften Partie ein 21:20-Sieg.

Starke rechts Angriffsseite

Die Mannschaft des Post SV Nürnberg ist mit ein paar sehr guten Spielerinnen ausgestattet. Vor allem die rechte Angriffsseite mit einer Linkshänderin bereitete den Damen von Trainer Wolfgang Völkl immense Probleme. Des Weiteren spielte, wie so oft bei den Oberpfälzerinnen, die mangelhafte Chancenverwertung eine große Rolle. Eine gewaltige Steigerung ist dringend notwendig.

Doch das ist nicht so einfach, kommen doch richtig große personelle Sorgen auf Trainer Wolfgang Völkl zu. Die Knieverletzung von Anna Stubenvoll ist schlimmer als erwartet, sie kann für den Rest der Saison ihrer Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Bereits jetzt steht auch schon fest, dass die HSG-Damen am kommenden Samstag zum Auswärtsspiel nur mit einer Minimalbesetzung antreten werden. Aktuell stehen sechs Feldspieler und zwei Torfrauen zur Verfügung. An ein geregeltes Mannschaftstraining konnte in den letzten Einheiten nicht gedacht werden, so kann der momentane Leistungstand der HSG schlecht eingeschätzt werden.

Stabile Abwehr nötig

Mut sollte den HSG-Damen jedoch die vergangene Partie gegen den TV Helmbrechts machen. Auch da ging man sehr dezimiert in diese Begegnung, wobei die verbliebenen Spielerinnen enorm viel Einsatz und Kampfbereitschaft zeigten. Ein Erfolg beim Post SV Nürnberg führt nur über eine stabile Abwehr, die nur mit mannschaftlichem Zusammenhalt zu schaffen ist. Wegen des personellen Engpasses werden sich einige Spielerinnen auf einer anderen Spielposition zurechtfinden müssen, was aber hoffentlich kein Problem sein dürfte.

Trainer Wolfgang Völkl meint zur Situation: "Den Blick auf die Tabelle müssen wir vergessen. Wir fahren mit dem letzten Aufgebot nach Nürnberg und daraus müssen wir das Beste machen. Die Tatsache, dass Nürnberg unter großem Erfolgsdruck steht, könnte uns zusätzlich helfen."
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