HSG Nabburg/Schwarzenfeld muss sich im Hexenkessel des TV Altdorf bewähren
Topleistung gefordert

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Nach zweiwöchiger Ligapause reisen die HSG-Herren am Samstag, 28. Februar, nach Altdorf, wo der TV noch mitten im Abstiegskampf steckt. Die Gastgeber stehen zwar einen Platz über der Linie, werden aber um jeden Punkt kämpfen und sind speziell in ihrer engen Schulhalle ganz schwer zu schlagen.

"Das ist eine quirlige Truppe, die oft den Durchbruch sucht und über den Kreis spielt. Daneben haben sie aber noch mit Routinier Liebel einen Shooter im Rückraum, der auch mal einfache Tore machen kann", fasst HSG-Coach Daniel Kessler die Stärken des Gegners zusammen und ist sich sicher: "Das wird nicht einfach." Diese Einschätzung wird durch die drei letzten Siege der Altdorfer, darunter zwei deutliche Erfolge gegen Abstiegskonkurrenten, bestätigt.

Während sich die Mittelfranken momentan im Höhenflug bewegen, hat die HSG hingegen schwierige Wochen hinter sich. Kranke, Verletzte und Schichtarbeit verhinderten einen regulären Trainingsbetrieb und ein Pokalspiel vergangene Woche gegen Obertraubling lief ein wenig chaotisch ab. Trotz zahlreicher Experimente konnte sich die HSG trotzdem mit 39:29 durchsetzen. "Aber Altdorf wird ein ganz anderes Kaliber", warnt Daniel Kessler sein Team.

Der Plan für das kommende Wochenende gründet auf einer stabilen Defensive, in der vor allem der Kreis abgedeckt werden muss. Auch gilt es, Christian Liebel früh anzugehen. Im Angriff ist geduldiges Ausspielen bis zur vielversprechenden Einwurfchance oberstes Gebot. Jedem ist bewusst, dass die HSG nur mit einer Topleistung im Altdorfer Hexenkessel bestehen kann.

Voraussichtliche Aufstellung der HSG: Strejc, Sturm - Blödt, Eichinger, Held, Kiener, Schanderl, Schießl, Spiller, Zeißner, Ziereis
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