HSG: Nur ein Punkt gegen Mitaufsteiger

Nabburg. (kum) Eingeplant waren zwei Punkte, am Ende wurde es nur einer: Die Herren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld wollten mit einem Sieg gegen Mitaufsteiger HG Hemau sich weiter im vorderen Mittelfeld der BOL festsetzen, kamen aber nicht über ein 21:21 hinaus.

Trotz aller guten Vorsätze konnte das Team nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Speziell die Anfangsphase war für HSG-Verhältnisse unterirdisch: Die Abwehr wirkte unkonzentriert und gönnte den Gästen zahlreiche Lücken. Vorne war das Spiel zu statisch und sehr fehleranfällig. Erst nach rund 10 Minuten - beim Stand von 2:7 - fand auch die HSG langsam ins Spiel und kam bis zur Pause auf 12:13 heran.

In der Halbzeitansprache wurden die Fehler angesprochen und Coach Daniel Kessler gab seinen Mitspielern auf den Weg, sie sollten sich mehr ohne Ball bewegen. Das Spiel kippte auch auf die Seite der Gastgeber. Doch jedes Mal, wenn die HSG-Herren glaubten, sie könnten davonziehen, leisteten sie sich dumme Fehler. So gab es am Ende nur ein 21:21.

21 Tore müssen reichen

Alles in allem war es ein versöhnliches Ende für beide Seiten nach einem Spiel, das keinen Sieger verdient hatte. Die Partie war schnell und abwechslungsreich, aber nicht hochklassig. Auch Daniel Kessler musste sich am Ende zufrieden geben: "Vor allem aufgrund der ersten Hälfte können wir mit dem Punkt leben, auch wenn wir uns ursprünglich mehr versprochen hatten. Mit 21 Gegentoren muss man das Spiel eigentlich gewinnen können. Dass wir das nicht geschafft haben, haben wir haben es uns selbst zuzuschreiben."

HSG-Tore: Kiener 7/4, Fenchl 5, Schießl 4, Held 3, Duschner 2
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