HSG ohne jede Chance

Torfrau Theresa Weiherer (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Sulzbach-Rosenberg) verhinderte mit einigen Paraden eine noch höhere Niederlage der HSG. Bild: bwr

Diese weite Reise hat sich nicht gelohnt: Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld kehrten mit einer klaren Niederlage aus Weidhausen zurück. Eine verhinderte noch Schlimmeres.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Ein rabenschwarzer Tag für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Sie verloren am Samstag beim TV Weidhausen mit 19:30.

Die Ersatzbank der Gäste war sehr dünn besetzt und auch das Fehlen von Ramona Simbeck sollte an diesem Tag mit ausschlaggebend sein. Trainer Jürgen Böhm stellte seine Mannschaft in der Abwehr auf die defensive Variante 6:0, mit dem die Heimmannschaft leichtes Spiel hatte. Keine Absprachen, kein Verschieben und Übergeben ermöglichten dem TV Weidhausen nach wenigen Spielminuten eine schnelle 3:0 Führung. Böhm: "Meine Spielerinnen agierten in allen Bereichen nicht auf dem Niveau, das dem derzeitigen Tabellenplatz entspricht." Auch das Umschalten von Angriff auf Abwehr funktionierte überhaupt nicht. Die schnellen Spielerinnen des TV Weidhausen nutzten dies zu Kontertoren. Nur eine sehr gut parierende Theresa Weiherer im HSG-Tor verhinderte bis zur Halbzeit schlimmeres, so dass es beim Abpfiff nur 13:8 für die Heimmannschaft stand.

Auch nach der Halbzeitpause gab es keine Veränderung. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Böhm waren an diesem Tag komplett von der Rolle. Im Angriff konnte nur phasenweise das gewohnte Spiel aufgezogen werden. Die Wechselbewegungen fanden viel zu weit von der gegnerischen Abwehr entfernt statt, so dass keinerlei Gefahr für die Oberfranken bestand. Der TV Weidhausen hingegen fand immer wieder durch genügend Anspielstationen die Lücken in der HSG-Abwehr. "Schmerzlich vermissten wir Ramona Simbeck mit ihrer Schnelligkeit und als Stabilisator in der Abwehrmitte", sagte Böhm.

Dünne Spielerdecke

In den letzten 15 Spielminuten verloren die HSG-Damen dann komplett den Faden. Die dünne Spielerdecke und die damit verbundenen geringen Wechselmöglichkeiten waren ebenfalls ein sehr großer Nachteil.

"Allein unsere Torfrau Theresa Weiherer hatte einen normalen Tag und hielt vier von fünf Siebenmeterwürfen", meinte Böhm. Dennoch kann man positiv auf die erste Saisonhälfte zurückblicken. Mit dem Abschluss im vorderen Tabellendrittel hatte niemand gerechnet. Kopf hoch Mädels und weiter geht's im neuen Jahr."

HSG-Tore: Natalie Fleischmann (5/2), Carina Schopper (3), Carina Czichon (3),Verena Luley (2), Anna Stubenvoll (2), Martina Rank (2), Theresa Desing (1) Julia Fischer (1)
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