HSG traut sich etwas zu

Es wird hoch hergehen, doch Natalie Fleischmann (blaues Trikot) und die HSG-Damen wollen sich am Sonntag im Heimspiel gegen Cadolzburg nicht unterkriegen lassen. Bild: bwr

Die Handballerinnen aus Nabburg und Schwarzenfeld wollen am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den HC Cadolzburg ihren Lauf in der Landesliga Nord fortsetzen. Gründe, die dafür sprechen, gibt es auf jeden Fall.

Schwarzenfeld. (söt) Schwere Aufgabe zu ungewohnter Stunde: Am Sonntag, 2. November, empfangen die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld um 13 Uhr den HC Cadolzburg. Die Gäste aus Mittelfranken waren in der vergangenen Saison sehr erfolgreich. Sie verpassten nur knapp den Aufstieg in die Bayernliga und auch dieses Jahr sind sie ein heißer Kandidat für die Meisterschaft. Die junge Mannschaft um Trainer Gerhardt Becker hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und setzte mit dem Auswärtssieg bei der DJK Rimpar ein Ausrufezeichen. Die Stärke der Franken ist ihr sehr schnelles Angriffsspiel. Mit 31 im Schnitt geworfenen Toren in 7 Spielen stellen sie mit Abstand den besten Angriff in dieser Landesliga. Ähnlich wie der letzte Gegner der HSG Damen, der FC Mintraching, erzielt der HC Cadolzburg viele Tore über direkte Gegenstöße und eine sehr gut gespielte zweite Welle. "Wir müssen es wie in der vergangenen Saison schaffen, die Cadolzburger in den Positionsangriff zu bringen. Eine schwierige, aber auch machbare Aufgabe", hat sich HSG-Coach Wolfgang Völkl schon die Taktik zurecht gelegt.

Die Chance für die HSG kann auch sein, dass die Gäste aus Mittelfranken in der Abwehr immer wieder Abstimmungsprobleme haben. Sie gehen ein wahnsinnig hohes Tempo, bei dem immer wieder Fehler passieren. Dies sollten von den HSG-Damen erkannt und auch genutzt werden. Personell muss noch abgewartet werden, ob alle Spielerinnen mit von der Partie sein werden. "Im letzten Jahr haben wir es den Cadolzburgern in zwei Spielen nicht einfach gemacht. Und auch in dieser Partie werden wir natürlich wieder alles versuchen", verspricht Trainer Völkl ein hochmotiviertes HSG-Team.
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