HSG verteidigt Spitze

Sebastian Blödt (beim Wurf) war als siebenfacher Torschütze erfolgreichster Werfer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld beim 36:31-Heimsieg gegen die HSG Erlangen-Niederlindach. Bild: Baehnisch

Die Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld dürfen sich eine weitere Woche Spitzenreiter der BOL nennen. Das verdienten sie sich mit einem 36:31-Heimsieg gegen die HSG Erlangen-Niederlindach.

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Auch gegen die HSG Erlangen-Niederlindach hielt die Erfolgssträhne der HSG Nabburg/Schwarzenfeld weiter an. Mit einem 36:31 wurde die Tabellenspitze vor den Aufstiegsfavoriten Erlangen-Bruck und Herzogenaurach verteidigt. Doch zuvor mussten die ambitionierten Gäste in einem wahren Kraftakt niedergerungen werden.

Im Spiel gegen die für offensive Abwehr und schnelle Gegenstöße bekannten Franken gab es keinerlei Warmlaufphase und innerhalb der ersten fünf Minuten fielen bereits acht Tore (5:3). Das lag an der enormen Hektik (Angriffe im Takt von weniger als 20 Sekunden), die dem Spiel in der Folge allerdings nicht wirklich gut tat. Bei beiden Teams gab es wenig klare Konzepte und die Fehlerquoten stiegen auf beiden Seiten enorm. Dazwischen kippte das Spiel (5:7). Und das sollte sich auch für den Rest der ersten Hälfte nicht ändern. Die Hausherren wirkten durchaus bemüht, aber wenig koordiniert und hatten dabei zu viele Ballverluste. Diese konnten die Gäste aber zum Glück nicht immer nutzen. Das war auch ein Verdienst von Florian Sturm im HSG-Tor. So fiel die Torfrequenz bis zur Halbzeit ab, als es mit 12:13 in die Pause ging und beide Trainer einiges mit ihren Teams zu besprechen hatten. HSG-Coach Daniel Kessler konzentrierte sich vor allem auf den Angriff, der gegen die offensive Abwehr der Forchheimer noch so glänzend agierte und diesmal nicht abgestimmt wirkte.

Die getroffenen Absprachen zeigten prompt Wirkung und das Spiel seiner Mannschaft war im zweiten Durchgang deutlich durchdachter. Das Geschehen war zwar immer noch extrem schnell und sehr hektisch, aber im Gegensatz zu den Gästen übernahm die HSG Nabburg Schwarzenfeld nun die Kontrolle. Der noch glückliche Halbzeitrückstand wurde in eine Drei-Tore-Führung gedreht und Daniel Kessler konnte nun zufrieden sein mit dem Spiel seiner Mannschaft.

Der HSG-Coach wechselte in dieser Phase und rotierte viel, konnte sich dabei stets sicher sein, dass sein Team die richtige Antwort auf Gegentore fand. So warfen die Gegner zwar nochmals alles nach vorne und spielten mehrere Minuten offene Manndeckung, kamen aber nie auf Tuchfühlung. Gegen Ende zog die HSG sogar noch auf fünf Tore davon und freute sich bei der Schlusssirene über einen klaren Sieg. Im Gegensatz zu den Franken konnten die Hausherren nach der Pause zulegen und dürfen sich nach dieser Willensleistung nun eine weitere Woche Spitzenreiter nennen.

Tore der HSG: Blödt 7/2, Forster, Kiener und J. Strejc je 6, Stangl 3, Fenchl, Schanderl, Schießl und Ziereis je 2
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