HSG wieder torhungrig

Simon Schießl (blaues Trikot) war mit acht Treffern erfolgreichster Werfer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld beim überlegenen 39:30-Sieg gegen die HG Hemau-Beratzhausen. Bild: bwr

Nach zwei sieglosen Spielen und dem Verlust der Tabellenführung stand die erste Herrenmannschaft der HSG Nabburg-Schwarzenfeld in der Bezirksoberliga bei der HG Hemau-Beratzhausen unter Zugzwang. Am Ende stand ein deutlicher 39:30-Erfolg.

Von der Tabellensituation her klar favorisiert, wusste aber jeder im HSG-Lager, dass Spiele in Hemau nie einfach sind. Entsprechend konzentriert gingen die HSG-Herren von Beginn an zu Werke.

Früh war zu erkennen, dass beide Seiten ähnliche Spiel-Ansätze verfolgten: offensiv ausgerichtet mit laufintensivem Positionsspiel und durchdachten Kreuzungen, gepaart mit schnellen Gegenstößen. Entsprechend rasant begann die Begegnung und beide Offensivreihen geizten nicht mit sehenswerten Aktionen. Den Unterschied machte die Abwehr, die auf Gästeseite deutlich besser stand. Die HSG war extrem schnell auf den Beinen und verschob geschickt, dass die Hemauer selbst mit langen Pässen keine Lücke fanden.

So ging die HSG schnell 1:3 in Führung und setzte sich kontinuierlich ab (3:6, 5:10, 6:12 bis 7:18). "In dieser Phase war unsere Abwehr sehr aufmerksam und wir schlossen einige Konter ab", lobte Coach Daniel Kessler diese bereits vorentscheidende Phase. Kurz vor der Halbzeit leistete sich die HSG eine Schwächephase, in der vor allem die Angriffe nicht mehr konsequent zu Ende gespielt wurden. "Wir haben aufgehört, klare Aktionen zu spielen und vergaben einige wilde Würfe", sagte Kessler.

Die 13:21-Halbzeitführung war komfortabel. Dennoch intensivierten die Hemauer nach Wiederbeginn ihre Bemühungen. Sie stellten auf eine offensive Abwehr um, was dem Spiel sehr viel Hektik verlieh. Die Gastgeber kamen zwar häufiger zum Abschluss, doch sie boten auch große Räume in der offenen Abwehr. So änderte sich am Spielstand nicht viel. Die HSG hielt den Vorsprung und feierte am Ende einen klaren 39:30-Sieg. "Wir ließen in der zweiten Halbzeit ein wenig Ruhe vermissen, um die Lücken in der Hemauer Abwehr noch konsequenter zu nutzen. Doch ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir ließen nie Zweifel aufkommen lassen", freute sich Kessler.

Tore der HSG: Schießl 8, Kiener 7, Blödt 6/3, Fenchl 5, Spiller 3, Strejc J. 3, Forster 2, Kübler 2, Schanderl 2, Stangl 1.
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