Huber hält den Kasten sauber

Die Blue Devils besiegten am Freitag den TSV Erding mit 2:0. Hier jubeln Torschütze Jiri Kuchler (vorne) und Vorbereiter Ales Jirik nach dem zweiten Treffer. Bild: Gebert

Die Blue Devils haben am Freitag das wichtige Match gegen den Tabellenzehnten Erding gewonnen. Sie zogen nach Punkten mit den Gästen gleich und verbesserten damit ihre Chancen auf das Heimrecht in den Play-downs. Nach der Partie wurde ein Weidener Akteur besonders gefeiert.

Weiden. (gb) Ein Leckerbissen war es nicht, was die Akteure der Blue Devils und des TSV Erding den rund 1000 Zuschauern am Freitagabend boten. Vielmehr war die vom Kampf geprägte Partie ein Vorgeschmack auf die Play-downs, in denen beide Teams wieder aufeinandertreffen können. Für die Weidener zählten am Ende nur die drei Punkte, dadurch gaben sie die Rote Laterne wieder an den EV Füssen ab. Mit Erding sind die Devils jetzt punktgleich. Der direkte Vergleich, der vielleicht noch ganz wichtig werden kann, spricht mit 9:3 Punkten für die Mannschaft von Coach Josef Hefner.

Lob für Daniel Huber

"Es war wichtig, heute zu gewinnen. Toll ist vor allem, dass wir zu Null gespielt haben", freute sich der Weidener Trainer nach dem 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Ein Sonderlob hatte Hefner für seien Keeper Daniel Huber parat: "Er hat eine super Leistung geboten!" In Euphorie wollte der Coach aber nicht verfallen, dafür leistete sich seine Mannschaft zu viele Fehler und gestattete dem Gegner zu viele hochkarätige Möglichkeiten. Doch Erding konnte keine davon nutzen und blieb damit im dritten Spiel hintereinander ohne Tor. "Das ist unglaublich", meinte der enttäuschte Gästecoach John Samanski, der den vielen Gelegenheiten nachtrauerte: "Wir hatten Chancen für etliche Tore. Weiden hat aber auch gut verteidigt und der Goalie war sehr stark."

Beide Teams agierten sehr nervös und hatten eine hohe Fehlerquote zu verzeichnen. Daraus resultierten viele Chancen, doch die fehlende Konsequenz der Angreifer und die beiden starken Torhüter - Daniel Huber und bei Erding Timon Ewert - verhinderten zunächst Treffer. In der elften Minute durften dann die Weidener Fans jubeln. Jiri Kuchler fälschte einen Distanzschuss von Ralf Herbst ans Lattenkreuz ab und den Abpraller verwertete Marcel Waldowsky zum 1:0. Dabei blieb es bis zur Schlussphase, obwohl es vor beiden Toren mehrfach lichterloh brannte. Die Gäste hatten dabei sogar ein Chancen-Plus. Nachdem die Weidener sechs Minuten am Stück in Unterzahl überstanden hatten, machten sie durch Jiri Kuchler nach Vorarbeit von Ales Jirik alles klar (54.).

"Das Glück ist endlich wieder auf unserer Seite", freute sich Hefner. "Das kommt aber nicht von selbst, sondern durch hartes Training und weil die Mannschaft an sich glaubt. Jetzt haben wir berechtigte Hoffnungen auf das Heimrecht in den Play-downs. Allerdings müssen wir in Zukunft die Fehler abstellen."

Am Sonntag in Sonthofen

Am Sonntag, 1. Februar, treten die Devils beim Tabellenneunten ERC Sonthofen an, gegen den sie in dieser Saison bisher alle drei Spiele verloren haben. "Wir werden alles versuchen, um in Sonthofen zwei bis drei Punkte zu holen", versprach Josef Hefner.
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