Hund und Herrchen trainieren auf dem Sportgelände des SC für die Europa- und Weltmeisterschaft
Hand in Pfote mit "Dickie"

(bey) Das Sportgelände des SC Luhe-Wildenau wird derzeit zweckentfremdet. Wo sonst auf dem B-Platz 22 Spieler um den Ball und Punkte kämpfen, werden Schäferhunde von ihren Besitzern auf höhere Weihen vorbereitet.

Die gebürtige Ungarin Barbara Ritecz mit Wohnsitz in Thumsenreuth will mit ihrem Belgischen Schäferhund "Dickie" zur Weltmeisterschaft dieser Rasse nach Tschechien fahren. Das ist nur dann möglich, wenn sie bei der Europameisterschaft eine Platzierung zwischen eins und fünf erreicht.

Ritecz und ihr "Dickie" haben beim Training Gesellschaft von Alexander Bauer und "Vico" sowie Peter Stockerl und "Vitus", zwei Deutche Schäferhunde, die sich ebenfalls auf Wettbewerbe vorbereiten. Polizeibeamter Andreas Kreis hat die Schäferhund-Ortsgruppen Weiden und Waidhaus sowie die Hundefreunde Weiden für die Vorbereitung auf die Europameisterschaft zusammengetrommelt.

In den Prüfungsbereichen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst müssen Hund und Herr eine Einheit bilden. Die Vorschriften für die Wettbewerbe sind klar. Schiedsrichter beobachtet und bewertet die Arbeit der Teams. Beispielsweise muss der Hund bei der Unterordnung an der linken Seite seines Herrchens laufen, dabei aber nicht nur trotten, sondern Motivation ausstrahlen. Apportieren von zwei Kilogramm schweren Hölzern oder mit einem leichteren Holz über ein Hindernis springen sind weitere Aufgaben. Bei der Fährtenarbeit muss der Vierbeiner auf einer 600 Meter langen Fährte, die eine Stunde vorher gelegt wurde, drei Gegenstände finden und den Fund auf die erlernte Art zeigen.

SC-Vorsitzender Wilhelm Hagler, beruflich früher selbst Hundeführer, beobachtet die Trainingseinheiten auf dem Gelände mit Freude.
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